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Im Viertelfinale des World Matchplay in Blackpool setzt sich "Bully Boy" Michael Smith durch. Auch der Lauf von BDO-Weltmeister Glen Durrant geht weiter

Beim World Matchplay in Blackpool hat sich Michael Smith als erster Spieler das Ticket für das Halbfinale gesichert. Er besiegte seinen englischen Landsmann Mervyn King mit 16:11.

Dabei legte Smith fulminant los. Der "Bully Boy" überrannte seinen Gegner regelrecht und sicherte sich mit einem unfassbaren 3-Darts-Average von über 130 die ersten Legs.

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King kämpft sich zurück

King gelang trotzdem der Anschluss, er verkürzte auf 1:2. Doch auch wenn Smith den Mega-Average der ersten beiden Legs nicht halten konnte, blieb er konstant auf hohem Niveau und erhöhte mühelos auf 5:1.

In der Folge hatte Smith sowohl siebten bis neunten Leg jeweils die Chance, auszuchecken, patzte aber. So schaffte King das 4:5.

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Doch als sich King sogar die Chance zum 5:5-Ausgleich erarbeitete, verfehlte er die Doppel-16 und der "Bully Boy" sicherte sich das zehnte Leg und erhöhte danach wieder auf 7:5.

King ließ sich aber nicht abschütteln und schnappte sich drei Durchgänge in Folge – gleichbedeutend mit seiner ersten Führung im Match.

Smith mit besserem Finish

Die Partie wogte nun hin und her, Smith ging wieder in Front. Aber King blieb in Schlagdistanz.

Zum Ende des 23. Legs schien es, als wolle keiner der beiden Kontrahenten das Spiel gewinnen. In einem unglaublichen Schneckenrennen konnte beide Darts-Profis einstellige Werte gleich mehrfach nicht auschecken – und mussten beide schmunzeln. King konnte schließlich doch auf Null stellen.

Doch danach spielte nur noch Smith. Am Ende siegte der "Bully Boy" verdient mit 16:11 und steht im Halbfinale.

Durrants Lauf geht weiter

Im zweiten Viertelfinale des Tages gewann Glen Durrant letztlich souverän mit 16:7 gegen James Wade. 

Allerdings begannen beide Akteure auf schwachem Niveau. Vor allem Überraschungsmann Durrant, der zuvor Michael van Gerwen sensationell aus dem Turnier geworfen hatte, wirkte nervös.

Nach zwei Legs stand für ihn ein indiskutabler 3-Darts-Average von 69.62 zu Buche. Wade war mit 78 nicht viel besser, es reichte aber zum 2:0.

Beide Spieler steigerten sich nun, Durrant glich aus und es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Doch Durrant setzte sich immer mehr ab, spielte konstanter als sein Gegenüber. Es reichte eine solide Leistung, um Wade auf Distanz zu halten.

Im Halbfinale trifft Durrant am Samstag auf Smith.

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Die Partien vom Donnerstag im Überblick:

Michael Smith - Mervyn King 16:11

Glen Durrant - James Wade 16:7

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