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Peter Wright und Rob Cross marschieren beim World Matchplay (LIVE im TV auf SPORT1) souverän ins Viertelfinale. Stephen Bunting feiert ein Mega-Comeback.

Peter Wright hat an Tag zwei beim World Matchplay (täglich LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) gegen Simon Whitlock eine Gala-Vorstellung hingelegt.

Im letzten Spiel des Abends ließ er seinem Gegenüber keine Chance und fuhr einen souveränen 11:2-Sieg ein. Einen wahren Blitz-Start krönte Wright in Leg vier mit einem 170er-Checkout zum 4:0. Vor der ersten Pause setzte er sogar noch einen drauf und erhöhte auf 5:0 nach Legs. Auch nach der kurzen Unterbrechung machte "Snakebite" da weiter, wo er aufgehört hatte. Bis zum 9:2 ließ der 49-Jährige nur einen Leg-Gewinn des "Wizards" zu.

Den beeindruckenden Statistiken des Schotten hatte Whitlock nichts entgegen zu setzen. Wright zauberte einen Drei-Darts-Average von 103,7 auf die Bühne und beendete die Hälfte seiner Versuche auf die Doppel erfolgreich. Insgesamt sorgte er für sieben 180er-Würfe, während Whitlock lediglich einmal die höchste Punktzahl gelang.

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Wright zeigte zu keinem Zeitpunkt der Partie eine Schwächephase und schrammte im letzten Leg der Partie auch noch nur hauchdünn an einem 9-Darter vorbei.

Bunting mit Mega-Comeback

Stephen Bunting hat sich in einem hochdramatischen Duell gegen Ian White durchgesetzt und ist ins Viertelfinale eingezogen.

"The Bullet" lieferte sich mit seinem Gegner einen irren Kampf und belohnte sich am Ende mit einem 14:12-Erfolg. Nach einem offenen Schlagabtausch bis zum 3:3 nach Legs drehte White richtig auf und erhöhte dank eines starken Laufs auf 9:5. Doch Bunting blieb nervenstark und entschied drei Legs in Folge zum 9:8 für sich.

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Wrklich dramatisch sollte es allerdings erst noch werden: Obwohl sich Bunting in einen wahren Rausch spielte, kam White aus dem Nichts zurück und erkämpfte sich beim Stand von 10:8 die ersten drei Matchdarts. Doch der "Diamond" konnte sich nicht belohnen und vergab eine Riesen-Chance nach der anderen. 

Bunting nutzte die Doppel-Schwäche des Briten (28 Prozent) und schaffte erstmals in diesem Match den Ausgleich. Nach einem spannenden Hin und Her behielt der 34-Jährige letztlich die Oberhand und krönte sein starkes Comeback mit dem Einzug in die nächste Runde.

Cross macht kurzen Prozess

Rob Cross hat im Achtelfinale gegen Krzystof Ratajski kurzen Prozess gemacht.

Der Ex-Weltmeister setzte sich gegen den Polen souverän mit 11:5 durch. Den besseren Start erwischte Ratajski und ging direkt mit 2:0 in Führung. Danach kam Cross allerdings richtig ins Rollen und zog dank neun aufeinanderfolgender erfolgreicher Legs auf 9:2 davon. Zwar sendete Ratajski mit einem Break noch einmal ein Lebenszeichen und brachte sein Leg zum 9:4 durch, aber wirklich gefährlich werden konnte er dem Favoriten nicht mehr.

Der "Voltage" überzeugte besonders mit seiner Checkout-Quote von knapp 59 Prozent und hatte auch beim Drei-Darts-Average (99,1 zu 94,5) die Nase vorne.

Gurney zittert sich gegen Brown weiter

Daryl Gurney hat sich im ersten Spiel des Abends in einem spannenden Duell ins Viertelfinale gekämpft. 

Der Nordire setzte sich mit 11:9 gegen Keegan Brown durch. Den besseren Start ins Spiel erwischte Gurney. Der Favorit konnte sich schnell auf 3:0 absetzen. Brown fand nicht wirklich in seinen Rhythmus und blieb in den ersten drei Legs mit einem Average von knapp 80 Punkten weit unter seinen Möglichkeiten.

Nachdem "Super Chin" in Durchgang vier die Chance auf das zweite Break ausließ, verkürzte sein Kontrahent allerdings mit einem 109er-Finish auf 4:1 und legte im darauffolgenden Leg direkt nach. Zwar konnten beide Profis ihre Leistung im weiteren Verlauf noch steigern, besonders auf die Doppel wurden aber zu viele Chancen liegen gelassen. Gurneys Checkout-Quote lag zwischenzeitlich bei lediglich 25 Prozent, Browns sogar bei nur 21 Prozent.

Gurney zittert sich ins Viertelfinale

Zwar konnte Gurney seinen Vorsprung lange aufrecht erhalten, doch schaffte er es nicht, sich entscheidend abzusetzen. Kurz vor dem Ende wurde es schließlich noch einmal richtig spannend: Trotz vermeintlicher Vorentscheidung von Gurney zum 10:7 kämpfte sich der Brite noch auf 10:9 heran. Gurney behielt im darauffolgenden Leg bei eigenem Beginn jedoch die Nerven und verwandelte seinen zweiten Matchdart.

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Sowohl in der Doppel-Quote (29,4 zu 29,0 Prozent) als auch beim Drei-Darts-Average (94,2 zu 92,4) lag Gurney knapp vor Brown. Im Viertelfinale wartet der Gewinner aus dem Duell Peter Wright gegen Simon Whitlock.

Die Ergebnisse des Tages im Überblick:

Daryl Gurney - Keegan Brown 11:9
Stephen Bunting - Ian White 14:12
Rob Cross - Krzystof Ratajski 11:5
Peter Wright - Simon Whitlock 11:2

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