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James LeBron in ultrarealistischer Auflösung in NBA 2K19 © twitter.com/NBA2K
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Vergangene Woche kam die neue Fortsetzung der NBA 2K-Reihe auf den Markt. Hier der Testbericht von SPORT1 zu den neuen Features der Basketball-Simulation.

Der neue Teil der Basketball-Simulationsreihe NBA 2K19 wurde am 11. September für die Playstation, Xbox, Nintendo Switch und den PC veröffentlicht.

Im Zuge der Developer Tour stellte bereits der Entwickler Rob Jones die neuen Spielinhalte vor. Diese nahm SPORT1 nun genauer unter die Lupe genommen.

MyCareer

Gleich beim Erstellen des eigenen Charakters fällt die Vielfältigkeit des Spiels auf. Nicht nur, dass sich das eigene Gesicht mithilfe einer App einscannen lässt, sondern auch in den Einstellungen bis ins kleinste Detail anpassen.

Das Spiel selbst startet in der chinesischen Liga. Hier muss sich der eigene Charakter im Karrieremodus hochspielen. 

Das Gameplay läuft flüssig und ist intuitiv. Auch der Positionswechsel der Kamera und die Animationen wirken wie aus einem Guss.

Die Matches werden zu den spannenden Situationen geskippt, wodurch der Spieler die Narration besser verfolgen kann, ohne sich zu sehr auf die Spieltage konzentrieren zu müssen.

Im Offline-Modus gibt es weder eine Story zu MyCareer noch die Möglichkeit den Face-Scan zu benutzen.

MyNeighbourhood

Hierbei handelt es sich sozusagen um den Online-Spielplatz von NBA 2K19. Zum Einen können die offenen Basketballplätze bespielt werden, die es in unterschiedlichsten Formen gibt, wie z.B. in einer Trampolinvariante.

Zum anderen kann man sich mit dem Skateboard in der Nachbarschaft fortbewegen, um verschiedene Läden (Optische Veränderungen) aufzusuchen.

Im Gegensatz zum Vorgänger ist diesmal alles in unmittelbarer Nähe. Außerdem bietet MyNeighbourhood einen aktiven Tag-und-Nachtwechsel.

Blacktop

Der normale Schnellspielmodus läuft ohne Probleme, wobei das Gameplay hier deutlich schwieriger im Vergleich zu den anderen Modi ist.

Bei Blacktop treffen die NBA-Stars in einer anderen Umgebung als den großen Stadien, wie das Staples-Stadion, aufeinander. Hier wird in der Heimturnhalle im Eins gegen Eins, Zwei gegen Zwei, Drei gegen Drei, Vier gegen Vier oder Fünf gegen Fünf mit- oder gegeneinander gespielt.

Hier ist besonders die Kameraführung aufgefallen, die das Gameplay einschränkt, da beim Freiwurf der Spieler am äußersten Rand nicht mehr gezeigt wird. Außerdem sind die Übergänge teilweise sehr abgehackt, wodurch der Spielfluss sehr beeinflusst wird.

Im Gegensatz dazu sind die richtigen NBA-Matches mit den Kommentatoren und Zuschauern in allen Spielmodi sehr realistisch und vermitteln ein "echtes NBA-Gefühl"..

MyLeague und MyGM machten ebenfalls einen soliden Eindruck. Wobei allgemein die ersten Reviews, wie in den Jahren zuvor, die Notwendigkeit von zu vielen Mikrotransaktionen kritisierten.

Das neue NBA 2K19 punktet vor allem optisch und durch das umfangreiche Angebot. Dementsprechend dürfte das Game sowohl für den NBA-Hardcore-Fan als auch den Basketball-Laien interessant sein.

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