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GT Fahrer beim Event in Nürburg
GT Fahrer beim Event in Nürburg © Sony
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Parallel zum legendären Rennen an der Nordschleife wurde auch virtuell gefahren. Die besten 30 Gamer in der Simulation Gran Turismo traten gegeneinander an.

Mit Handschuhen, aber ohne Helm: So saßen die besten Simulationsfahrer der Gran Turismo World Tour am Wochenende während des parallel stattfindenden 24-Stunden-Rennens am Nürburgring. Im großen Finale des eSports-Wettbewerbs, dem Nations Cup, ging es am Samstagabend über vier verschiedene Kurz-Rennen. 

Publisher Sony lud für das Kick-Off-Event der "GT World Tour" 30 der besten Fahrer aus ganz Europa ein. Wählen durften die Teilnehmer bei den unterschiedlichen Rennen aus verschiedenen Wagenkategorien. Zu bestaunen gab es beim Event auch reale Rennställe, die mit eigenen Fahrern im eSport mitmischen.

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Die große World Tour soll am 1. Juni starten und kooperiert mit dem FIA-Verband, der unter anderem die virtuelle Formel 1 mitorganisiert. Geboten wird den besten Fahrern unter anderem eine Siegerehrung gemeinsam mit den "echten" F1-Piloten.

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Williams folgt Renault in den eSport

Nach dem Einstieg von Renault ist nun auch das Formel 1-Team von Williams im eSport aktiv. Unter dem Namen Williams JIM Racing Junior fahren derzeit 3 aktive Piloten für den Rennstall. Javier Guerra, Gründer des JIM Simracing Teams, managt die Aktivitäten des Teams.

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Die eSportler des Williams-Teams dürfen sogar das Werk in Oxfordshire betreten und den Formel-1-Simulator benutzen. Auch sollen verschiedene Techniker und F1-Legende Robert Kubica (Testfahrer bei Williams) als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Sieger zunächst unklar

Der Rennmodus in Nürburg war besonders spannend: Während in Rennen eins bis drei je nach Platzierung zwölf (für Platz 1) bis acht (für Platz 3) Punkte verteilt wurden, verdoppelte sich dieser Betrag in Rennen Nummer vier und hielt den Ausgang des Wettbewerbes buchstäblich bis zur letzten Sekunde offen.

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Bis zum letzten Rennen lag der Finne Kimmo Kaisla vorn, doch dieser crashte kurz vor dem Ziel mit einem anderen Fahrzeug und riskierte Strafsekunden. Beim Finnish wusste erst einmal niemand so genau, wer das Event als Sieger verlassen würde und es dauerte einige Minuten, bis die Rennleitung eine Entscheidung fällte.

Am Ende ging der Sieg an den Sizilianer Giorgio Mangano (Williams JIM Racing Junior), der erst in den Rennen #3 und #4 unter die Top 3 kam. Im vierten und letzten Rennen auf dem Monza Circuit fuhr der Italiener auf Platz eins und profitierte schlussendlich von der Zeitstrafe für seinen finnischen Kontrahenten.

Gefahren wurde im Spiel Gran Turismo, welches exklusiv für die PlayStation erhältlich ist. Damit unterscheidet sich auch in der eSports-Untersparte SimRacing die gespielte Rennsimulation. Beim virtuellen Ableger der Formel 1 finden die Rennen im offiziellen Titel "F1 2017" statt.

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