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Der Prozess zwischen Epic und Apple startet mit neuen Beweisen
Der Prozess zwischen Epic und Apple startet mit neuen Beweisen © Epic Games
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Heute beginnt in San Francisco der mit Spannung erwartete Gerichtsprozess zwischen Fortnite-Macher Epic und Apple. Epic legt neue Zahlen vor, die Apple bedrängen könnten.

Von Fatih Öztürk

Neben Epic Games würden es wohl nur wenige Videospielkonzerne wagen, einen Technologiegiganten wie Apple herauszufordern. Das durch Fortnite ermächtigte Unternehmen sieht eine unrechtmäßige Monopolstellung durch den App-Store und sägt nun an dessen Marktmacht.

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Im August letzten Jahres kam es zum großen Bruch, als Fortnite aus dem App-Store geworfen wurde. Dies war eine Reaktion auf Epic Games, die versucht hatten, Apples Bezahlsysteme und deren Gebührenmodell zu umgehen. Seither tobt ein Rosenkrieg, bei dem man sich gegenseitig „gezielte Provokation“ und „Wettbewerbsverzerrung“ vorwarf. Epic möchte nun vor dem US-Gericht erwirken, dass Apple auch die Stores anderer Anbieter auf seinem System zulassen muss.

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Natürlich ist der Techriese aus Cupertino dagegen, könnten daraus resultierend riesige Einnahmen, 30% jeder Transaktion, verloren gehen. Als Hauptgrund wird die Sicherheit vorgeschoben, schließlich sei es Apple nur möglich, die Benutzer vor Schadsoftware zu bewahren, wenn das bisherige System beibehalten würde.

Für Fortnite und die User

Nun sind erste interessante Unterlagen zum Prozess an die Öffentlichkeit gelangt, welche beweisen sollen, dass Apple sogar noch mehr mitverdient, als bisher bekannt war. Ein Sachverständiger, welcher für Epic agiert, möchte aufzeigen können, dass die sogenannte Apple Tax im Jahr 2019 sogar knapp 80% betrug. Epic kämpft laut eigener Aussage auch um die Verbraucher und Gamer, welche aufgrund dieser hohen Marge im Store höhere Preise zu zahlen haben.

Apple hält dagegen und möchte diese Zahlen widerlegen können. Ein Wirtschaftsexperte des MIT sieht Epic in diesem Punkt im Unrecht. Die Verhandlungen vor Gericht sollen drei Wochen laufen, bis dahin dürften zumindest einige Punkte im Rechtsstreit geklärt sein.

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