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eSports-Redakteur Fabian Sieroka hat endlich wieder Spaß an Call of Duty!
eSports-Redakteur Fabian Sieroka hat endlich wieder Spaß an Call of Duty! © SPORT1 / Activision
Lesedauer: 3 Minuten
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Die Open Beta von Call of Duty Black Ops Cold War ist vorbei. eSports-Redakteur Fabian Sieroka hat einige Stunden damit verbracht und möchte ein Loblied singen.

Erstmal zur Einordnung. Ich habe in den letzten Jahren wenig Call of Duty gespielt. Den größten Anteil hatte tatsächlich Warzone und das eine oder andere Free Weekend in Modern Warfare. Aber aus früheren Zeiten zu Black Ops, Ghosts und Co. lässt sich wohl doch noch etwas zehren.

Denn dann kam sie, die Open Beta zu Call of Duty Black Ops: Cold War. Ohne Erwartungen und mit einem PS4-Controller bewaffnet zog ich in die Schlacht. Von Beginn an fühlte sich das Spiel extrem intuitiv an. In der ersten Runde fehlten mir ein wenig die Türen aus dem Vorgänger und die Tricks beim Taktiksprint ließen sich auch nicht mehr anwenden. Doch abgesehen davon ging das Gameplay locker von der Hand. Für mich ist das wie eine Wiederauferstehung des Casual CoD-Spielers. Keine große Vorarbeit, direkt loslegen und trotzdem Runden mit starken Statistiken abliefern.

Ziel- und Schadensfeedback der Extraklasse
Ziel- und Schadensfeedback der Extraklasse © Screenshot: Call of Duty Black Ops: Cold War BETA

In kaum einer meiner schätzungsweise 30-35 Runden hatte ich keinen Spaß. Selbst wenn das eigene Team auf Kartell den Gegner vor lauter Büschen übersieht oder mehrere Gefährten unbeteiligt in der Ecke stehen, konnte ich stets noch etwas für meine eigene Statistik tun. Die neue Schadensanzeige und das Feedback über Sound und Controller fühlen sich sehr belohnend und bestätigend an.

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Miami und das Neon

Das Flair der enthaltenen Maps dürfte für viele Spieler eine gute Mischung gewesen sein. Auch wenn ich mit Satellite nicht viel anfangen konnte, haben mir Miami und Moskau umso besser gefallen. Die Pfade und zentralen Spots konnte ich mir binnen kürzester Zeit einprägen und um sie herum verschiedene Rotationen ausprobieren. Gerade Miami bot mit dem nächtlichen Setting und den Neon-Farben etwas fürs Auge und dank mehrerer begehbarer Gebäude auch zahlreiche Spots für den geneigten Camper. Schön, wenn sich gleich drei mit dem Rücken zur Tür positionieren. Danke für den Triplekill!

In den Neonfarben des nächtlichen Miamis macht Kontrolle besonders viel Spaß
In den Neonfarben des nächtlichen Miamis macht Kontrolle besonders viel Spaß © Screenshot: Call of Duty Black Ops: Cold War BETA

Auf der Konsole war die Zielunterstützung gefühlt einen Tick stärker, was meinen Spielspaß auf dem PC aber nicht maßgeblich minderte. Manche Waffen hatten dank des Aim Assist bisweilen keinen Rückstoß und sollten bis zum Release noch etwas angepasst werden. Übrigens gab es nahezu keine Laggs. Ja, wirklich nicht.

Fazit

Alles in allem stellt CoD Black Ops: Cold War - in der Open Beta - einen Shooter dar, der für alle Skillgruppen und Spielertypen einen Mehrwert bieten kann. Ich als Casual Spieler habe den Mix sehr genossen und glaube, sofern diese Mischung auch in die Vollversion transportiert wird, dass der kommende Ableger eines der besten und meistgespielten CoDs aller Zeiten werden kann. Aus der Sicht eines eSports-Zuschauers dürfte die nächste Saison auf professioneller Ebene auch mehr als nur sehenswert werden.

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