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Dota 2 Auto Chess wird es bald als eigenen Spielmodus geben
Eine Modifikation des beliebten Spiels Dota 2 stellt seit Januar 2019 die Community auf den Kopf und hat bereits zahlreiche Fans gefunden. Nun interessiert sich auch Valve selbst für das Projekt © Drodo
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In der Dota-2-Community erfreut sich Auto Chess extrem großer Beliebtheit. Grund für den Entwickler des MOBAs eine eigene Version zu bauen.

Schon seit Jahren gehört Dota 2 zu den wichtigsten Titeln im eSports.

Das Spiel selbst wurde erstmal 2011 im Zuge der gamescom, zeitgleich mit der ersten Ausgabe des The International der Öffentlichkeit präsentiert. Der eigentliche Release erfolgte dann zwei Jahre später, am 9. Juli 2013. Bis heute ist das Spielprinzip gleich und orientiert sich am Urvater aller MOBA-Games, Defense of the Ancients: Allstars, einer bekannten WarCraft-III-Mod.

"MOBA" bedeutet hierbei "Multiplayer Online Battle Arena" und beschreibt neben Dota 2 auch noch Spiele wie League of Legends oder Heroes of the Storm.

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Indiestudio aus China kreiert Millionenhit

Entwickler Valve hat seit dem Release immer wieder neue Spielmodi veröffentlicht, jedoch war keines davon dermaßen beliebt, wie die kleine Modifikation eines bis dato unbekannten Entwicklers aus China. 

Dota Auto Chess heißt die im Januar 2019 veröffentlichte Mod für Valves MOBA-Game und bietet ein grundlegend unterschiedliches Spielerlebniss, als das eigentliche Hauptspiel. Hier werden die Helden aus Dota 2 auf einem Schachbrett platziert, je nach Belieben des Spielers. Anschließend kämpfen diese Einheiten automatisch gegen die Figuren des gegnerischen Spielers – ein Konzept, dass in der Dota-2-Community auf sehr viel Zuspruch getroffen ist.

Die Mod wurde in der Tat sogar so beliebt, dass selbst Mitarbeiter von Valve, Dotas Entwicklerfirma, Gefallen an der Modifikation gefunden haben. Entsprechend wurde das Dota-Auto-Chess-Entwicklerstudio "Drodo" kurzerhand eingeladen, um über die Weiterentwicklung des Spiels zu sprechen.

Fans dürfen sich auf zwei Versionen des Spiels freuen

Doch trotz Gesprächen über möglicher Kooperationen zwischen Valve und Drodo, kamen beide Parteien auf keinen gemeinsamen Nennen. Dennoch wolle man sich einander auf dem weiteren Weg aushelfen. "Am Ende waren wir uns einig, dass wir jeweils eine eigenständige Version des Spiels erstellen und uns gegenseitig in vollem Umfang unterstützen wollen.", so der Entwickler von Dota 2.

Seit dem Treffen mit Valve sitzt Drodo an der Entwicklung eines mobilen Ablegers der Dota-2-Modifikation und hat bereits eine Beta-Version veröffentlicht. Bezüglich der eigenständigen Variante Seitens Valve ist bislang noch nicht bekannt, wann diese erscheinen wird.

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