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Wer Taktiken wie Jürgen Klopp oder Pep Guardiola auf Lager hat, hat in FIFA 18 gute Karten © EA SPORTS
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München - Im Fußball ist die taktische Einstellung essenziell und entscheidet oft über Sieg oder Niederlage. Auch in FIFA 18 hat die taktische Ausrichtung großen Einfluss.

FIFA 18 ist taktischer, als es wirken mag: Die richtigen Einstellungen im Taktik-Menü können über Sieg oder Niederlage entscheiden, weshalb sie nicht vernachlässigt werden sollten.

So gibt es in FIFA die Möglichkeit, jedem einzelnen Spieler je nach seiner Position verschiedene Anweisungen zu geben. Hierbei bewirken schon kleine Änderungen im Spiel Großes: Soll der Stürmer lieber die gegnerische Abwehr überlaufen oder sich mit dem Rücken zum gegnerischen Tor drehen und anspielbereit sein?

Die Einstellungen sollten dabei stets an die eigene Formation angepasst werden. Spielt man zum Beispiel eine sehr auf das Zentrum des Spielfelds fokussierte Formation wie das 4-3-2-1, sollten die Außenverteidiger regelmäßig auf dem Flügel überlaufen, um das Spiel zumindest ein wenig in die Breite zu ziehen.

Die Spieleranweisungen drehen sich vor allem um das Stellungsspiel und die Laufwege. Es hilft, sich verschiedene Szenarien im Angriff und der Verteidigung vorzustellen und darüber nachzudenken, welcher Spieler wo stehen oder hinlaufen sollte.

Dabei sollten natürlich die Stärken und Schwächen der virtuellen Profis bedacht werden: Ein langsamer Stürmer wie beispielsweise Sandro Wagner kann zum Beispiel nicht so gut die Abwehr überlaufen.

Den Spielstil nach Belieben anpassen

Neben den individuellen Anweisungen gibt es noch die taktischen Anpassungen, die für das ganze Team gelten. Sie bestimmen den Stil, der gespielt werden soll - wenngleich der Spieler selbst in einer Partie durch seine Steuerung natürlich immer noch mehr Einfluss darauf nehmen kann.

Dennoch kann man einige Anpassungen vornehmen: Wie schnell und riskant werden Pässe gespielt? Läuft das Aufbauspiel lieber geordnet oder eher kreativ ab? Spielt man Pressing und packt die Abseitsfalle aus?

Die meisten der Werte sind durch Schieberegler veränderbar und können zwischen 1 und 99 angepasst werden. Diese Zahlen sind natürlich erst einmal sehr abstrakt, weswegen auch hier gilt: Durch Erfahrung findet man am besten die richtige Mischung. Es schadet auch nicht, die Guides der FIFA-Profis anzuschauen. Sie kennen sich aus und wissen, welche Werte am besten funktionieren.

Eine große Hilfe bilden aber auch die vorgefertigten Einstellungen: Hier kann man sich zwischen "Ballbesitz", "Konter", "Hoher Druck" und "Lange Bälle" entscheiden, womit eigentlich die meisten Spielstile abgedeckt sein sollten. Je nach Präferenz kann man hier eine Voreinstellung wählen.

Spielt man ein Team mit schnellen, aber auch kräftigen Stürmern wie zum Beispiel Gareth Bale oder Romelu Lukaku, ist die "Lange Bälle"-Einstellung oft sinnvoll, um diese Angreifer gut bedienen zu können. Bei Führung kann dann im Spiel auf Konter umgestellt werden, weil damit die Abwehr stabiler wird.

Flexibel bleiben - Einstellungen im Spiel

Wenn die Partie schon im vollen Gange ist, kann der Spieler immer noch spontan die Taktik anpassen: Wie offensiv soll das Team stehen? Sollen die Verteidiger mit nach vorne? Sollte ich die Abseitsfalle lieber ausstellen?

So kann man sich nicht nur auf Spielsituationen, sondern auch auf den jeweiligen Gegner einstellen.

Grundsätzlich gilt: Die richtigen Spieler zu haben, ist gut. Dabei aber auch die beste Taktik zu wählen, macht den Unterschied.

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