Der SPORT1-Test: So spielt sich FIFA 19
teilenE-MailKommentare

Andere eSports-Ligen haben es vorgemacht: Die Premier League erhält einen eigenen eSports-Ableger, bei dem alle Klubs mitmachen müssen.

Die Premier League wagt den Schritt in den eSports: Unter dem Namen ePremier League startet die Liga seinen eigenen Wettbewerb in FIFA 19.

Mit am Start sind alle 20 Teams aus dem englischen Oberhaus und werden je einen Spieler für Xbox One und PlayStation 4 stellen. Diese sollen über eigene Turniere der Klubs ermittelt werden.

Großes Finale im März

Spieler aus Großbritannien können sich ab sofort für die Liga registrieren. Ab Januar werden diese auf ihrer jeweiligen Plattform online die besten 16 Gamer suchen, die dann zum "ePL Final" am 28. und 29. März nach London reisen. 

Partner ist neben der Premier League auch Sky Sports. Der TV-Sender wird das Event übertragen. Bei der Veranstaltung können die Gamer zudem Punkte für die neue FIFA 19 Global Series erspielen, die den Weg zur FIFA-Weltmeisterschaft 2019 ebnet.

Manchester City hat aktuell einen recht erfolgreichen eSports-Auftritt und mit Kai "deto" Wollin einen deutschen Gamer unter Vertrag. Beim FIFA eWorld Cup 2018, den SPORT1 exklusiv auf deutsch im TV zeigte, kamen deto-Kollege und City-Profi Marcus "Marcuzo" Jörgensen bis ins Halbfinale.

Vorbild Niederlande und Frankreich

Mit der ePremier League folgt die englische Liga dem Vorbild der Niederlande und Frankreich. In den jeweiligen Ländern sind die Profivereine dazu verpflichtet, eSportler unter Vertrag zu nehmen. In Deutschland hingegen existiert hingegen mit der "Virtuellen Bundesliga" ein deutlich lockereres und ungezwungenes System.

Jeder Spieler aus dem deutschsprachigen Raum kann sich für diese qualifizieren, während den Bundesligaklubs lediglich Wildcards für die Playoffrunde zur Verfügung gestellt wurde.

In der Schweiz gab es in der vergangenen Woche sogar Proteste gegen das geplante eSports-Projekt der Schweizer Liga. Auch dort soll es Gerüchten zufolge obligatorisch für die Klubs sein, eSports zu betreiben.

Auch die Fans des FC Basel protestierten, obwohl der Klub eine erfolgreiche eSports-Abteilung betreibt und mit Tim "TheStxnger" Katnawatos den aktuellen deutschen FIFA-Meister stellt.

-----

Lesen Sie auch:

Der neue Weg zum FIFA-eSports-Star

Das sagen die Profis zum neuen FIFA-eSports

Nächste Artikel
previous article imagenext article image