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DFB eFootball - Press Conference
DFB eFootball - Press Conference © Getty Images
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Die eSports-Nationalmannschaft des DFB startete mit großen Vorschusslorbeeren in den neu geschaffenen eNations Cup in FIFA 19. Doch das Team enttäuscht auf ganzer Linie.

Deutschland hat bei der Premiere des eNations Cup in London in der Fußballsimulation FIFA 19 enttäuscht und ist bereits vorzeitig ausgeschieden. Die eSports-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), bestehend aus dem Duo Michael "MegaBit" Bittner und Mohammed "MoAuba" Harkous, hat nach drei von vier Gruppenspielen am Samstag keine Chance mehr auf die K.o.-Runde.  

"Wir haben uns das anders vorgestellt, können das aber jetzt leider nicht mehr rückgängig machen", sagte Bittner in einer Video-Botschaft in den sozialen Medien. Auch für seinen Partner Harkous sei der Auftritt "sehr enttäuschend" gewesen: "Im Zwei-gegen-Zwei haben wir unerwartet viele Punkte liegen gelassen. Brasilien und Argentinien haben sehr stark gespielt."

Die beiden südamerikanischen Mitfavoriten führen die aus fünf Teams bestehende Gruppe C überlegen an und sind bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Deutschland ist mit großem Abstand Dritter.

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Am Sonntag geht es für die beiden Profis von Werder Bremen, die in der abgelaufenen Saison der VBL Club Championship überlegen den Meistertitel geholt hatten, im letzten Gruppenspiel gegen Schweden nur noch um einen "würdigen Abschied" von der ersten virtuellen Team-Weltmeisterschaft.

Insgesamt nehmen 20 Mannschaften am eNations Cup teil, der für die Spieler aber nur eines von acht gleichwertigen Major-Turnieren in der WM-Serie ist. Neben einem Preisgeld in Höhe von 100.000 US-Dollar (40.000 Dollar für die Sieger) gibt es wichtige Weltranglistenpunkte für die Qualifikation zur Einzel-WM im Sommer, dem absoluten Saison-Highlight, zu gewinnen.

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