vergrößernverkleinern
Tyler "Ninja" Blevins möchte von Epic Games seinen eigenen Fortnite-Skin © Red Bull
teilenE-MailKommentare

Der größte Twitch-Streamer der Welt, Tyler "Ninja" Blevins, reagiert verärgert auf einen Tweet von Fortnite und wünscht sich mehr Unterstützung von Epic Games.

Der derzeit beliebteste Twitch-Streamer, Tyler "Ninja" Blevins, bekommt seiner Meinung nach nicht genug Anerkennung vom Fortnite-Entwickler Epic Games.

Mit elf Millionen Followern betreibt er den größten Twitch-Kanal und erreicht mit seinen Fortnite-Streams so viele Zuschauer wie kein anderer. Allerdings ist er der Meinung, dass er vom Entwickler nicht ausreichend für seinen Einfluss auf das Spiel gewürdigt wird.

Über den offiziellen Twitter-Account von Fortnite wurde mit "Lusidream" ein andere Streamer beworben, was beim Fortnite-Star "Ninja" auf Unmut stieß.

In seinem Live-Stream äußerte sich der Battle-Royale-Star zynisch dazu: "Fortnite hat getweeted: Sucht Ihr einen entspannten, humorvollen Fortnite-Stream? Dann schaltet bei "Nicht-Ninja" ein, denn wir wollen, dass Ninja keinen eigenen Skin bekommt."

Dennoch beteuert er, dass er nicht verärgert sei: "Ich bin nicht sauer, aber ich unterstütze das Spiel seit Release und ich habe über eine Milliarde Kanal-Aufrufe seit der Veröffentlichung." Durch den einflussreichen Streamer wuchs die Beliebtheit am Battle-Royale-Shooter enorm an. Er war für den Hype mitverantwortlich, indem er unter anderem mit Celebrities wie dem Rapper Drake das Spiel streamte.

Verlangt "Ninja" zu viel?

Ein eigener Fortnite-Skin für Ninja wäre für Epic Games sicher profitabel, aber eventuell auch schädlich für die Marke. Nicht nur müsste der Hersteller rechtfertigen, warum gerade Ninja einen Skin bekommt, sondern auch damit rechnen, dass womöglich andere große Streamer schließlich dasselbe verlangen können.

Außerdem möchte das Unternehmen womöglich nicht, dass "Ninja" das einzige Gesicht von Fortnite bleibt, da es neben ihm noch viele andere Streamer und eSportler gibt, die dem Spiel zuzuordnen und für den Erfolg verantwortlich sind.

Epic Games äußerte sich bisher dazu noch nicht und behandelt "Ninja" weiterhin wie seine anderen Streamer-Kollegen auch.

-----

Lesen Sie auch:

Der neue Weg zum FIFA eSports-Star

Uzi: Bad Boy und LoL-Superstar

Nächste Artikel
previous article imagenext article image