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Mit Edwin VanCleef wurde letzte Woche eine der schillernsten Karten bei Hearthstone generft
Mit Edwin VanCleef wurde letzte Woche eine der schillerndsten Karten bei Hearthstone generft © Blizzard
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Buffs & Nerfs gehören zu eSports-Titeln wie die elektronischen Endgeräte, auf denen sie gespielt werden. Nichts besonderes also. Außer es trifft echte Ikonen des Spiels.

Edwin VanCleef.

Eine der schillerndsten Figuren der World-of-Warcraft-Geschichte und seit jeher integraler Bestandteil des Schurken-Sets von Blizzards Kartenspiel-Ableger Hearthstone. Seit das Strategie-Spiel 2012 in die Weiten der offenen Beta entlassen wurde, ist VanCleef eine der meistgespielten Karten des Schurkens und steht wie keine andere für die schnelle Combo-Spiel-Identität der Klasse.

Vier Jahre nach der letzten Balance-Änderung hat es den legendären Baumeister letzte Woche wieder getroffen. Auch wenn es nicht das erste Mal ist, dass die Karte generft oder verändert wird, könnte die aktuellste Abschwächung dafür sorgen, dass VanCleef tatsächlich aus dem Standard-Play verschwinden könnte.

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Kleine Änderungen mit großem Effekt

Seit letzter Woche kostet die Schurken-Legendary vier anstatt der gewohnten drei Mana. Ein recht empfindlicher Nerf für eine Karte, deren Effekt darauf aufbaut, dass möglichst viele Karten vor ihr ausgespielt werden können. Auch die Möglichkeiten als Schurkenspieler mit VanCleef früh im Spiel Druck und Tempo zu erzeugen, werden damit stark eingeschränkt.

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Einen VanCleef, der in Zug Zwei bei der entsprechenden Hand-Konstellation (Münze, Hinterhalt, Schattenschritt, etc.) direkt mit Stats von 8|8 oder 10|10 auf das Spielfeld kommt, mag für den einen zwar komplett overpowered sein, für den Schurkenspieler aber ein gewichtiges Pfund, wenn es darum geht, ob das Spiel mit dem Tempo von Erfolg gekrönt ist oder nicht.

So nervig es sein kann, als Gegner gegen einen solchen VanCleef schon früh im Spiel in Bedrängnis gebracht zu werden, so bekannt sollte diese Taktik inzwischen auf allen Ebenen des Hearthstone-Plays sein, um frühzeitig entsprechende Vorkehrungen treffen zu können.

Auch Schamane wird generft

Neben der Schurken-Legendary gab es noch eine weitere Karte, die mit Patch 19.2.1 abgeschwächt worden ist: der Sumpfdornschlagring des Schamanen. Der Angriff der Waffe fällt von vier Punkten auf drei. Der Effekt, der alle Minions des kontrollierenden Spielers nach dem Angriff in zufällige andere verwandelt, die ein Mana mehr kosten, bleibt aber der Gleiche.

Im Gegensatz zum VanCleef-Nerf wird dadurch nur ein wenig Aggressivität aus dem Evolve-Archetyp des Schamanens genommen und nicht wie beim Schurken eine ganze Klasse auf den Identitäts-Prüfstands gestellt. Inwiefern der Anführer der Defias-Bruderschaft der Meta erhalten bleibt, werden die nächsten Wochen zeigen.

Doch selbst bei einem vorläufigen Verschwinden VanCleefs aus dem Standard-Play, sollte man die Comeback-Qualitäten einer Karte, die ihre vorherigen Änderungen über den Lauf der Jahre schon mehr als einmal zu ihren Gunsten drehen konnte, niemals unterschätzen.  

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