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München - Nach dem Summer Split ist vor der Weltmeisterschaft. Doch welche Teams nehmen teil und wie stehen die Chancen auf einen europäischen Triumph?

Mit dem Ende des Summer Splits beginnen die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft. Erstmals seit geraumer Zeit findet diese in Europa statt, mit dem großen Finale in Paris. Spieler wie Fans aus aller Welt fiebern dem größten und wichtigsten League-of-Legends-Event entgegen. Doch was genau erwartet die Zuschauer?

Europas Dominanz – LEC (Europa)

Spätestens mit dem Sieg beim LEC-Summer-Split-Finale ist klar, dass in diesem Jahr besonders die europäische Region ganz weit oben anzusiedeln ist, wenn es um das Powerranking der einzelnen Teams geht.

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G2 Esports hat bislang alles gewonnen, was es in der Liga zu gewinnen gibt und sorgte darüber hinaus mit dem Triumph beim Mid-Season Invitational 2019 für Begeisterungsstürme der europäischen Fans.

Seit 2011, sprich der ersten Season in League of Legends, gelang es keinem westlichen Team ein wichtiges und großes LoL-Turnier für sich zu entscheiden.

Viele sehen im Gewinn G2s zudem den ersten legitimen Sieg einer westlichen eSports-Organisation im Zuge eines internationalen Wettbewerbs, da asiatische Teams 2011 noch keinen Zugang zu League of Legends besaßen.

USA, USA, USA – LCS (USA)

Richten sich die Blicke der Fans weiter gen Westen, springt einem direkt das Team von Team Liquid ins Auge. Obwohl viele die Nordamerikanische Liga, die LCS, als eine der schwächeren im internationalen Ranking ansehen, kann auch der US-amerikanische Dauerbrenner beachtenswerte Erfolge vorweisen.

So ist Liquid mit dem Sieg im Zuge der Summer Split Playoffs zum nunmehr vierten Mal in Folge zum Liga-Champion gekürt worden.

Auch im Zuge des Mid-Season Invitationals wussten die Spieler um Superstar Doublelift zu überzeugen. Niemand hatte damit gerechnet, dass das US-Team Invictus Gaming im Halbfinale schlagen und somit ins Finale einziehen würde.

Der Weltmeister greift an – LPL (China)

In der Liga des amtierenden Weltmeisters gab es im Laufe des Jahres so einige Überraschungen zu bestaunen. Anstatt dominant wie immer aufzutreten, hatte Invictus Gaming (Weltmeister) so einige Startschwierigkeiten hinsichtlich der eigenen Leistung im Zuge des Summer Splits.

Auch Royal Never Give Up um Ausnahmespieler Uzi musste mehr Niederlagen als gewohnt hinnehmen.

Trotzdem konnten sich beide Teams schlussendlich für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Fans wie Experten gehen davon aus, dass beide Organisationen zum Start der Worlds wieder in die Spur finden und besonders den Europäern und Koreanern das Leben schwer machen.

Faker – LCK (Korea)

2018 war ein Jahr zum Vergessen, zumindest wenn es um SK Telekom T1 geht. Der Rekordweltmeister um Superstar Faker musste eine Niederlage nach der anderen hinnehmen, verpasste am Ende sogar die Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

Entsprechend kam es zu Beginn der aktuellen Season zu einem Umbruch: Alle Spieler, abgesehen von Faker, mussten die Segel streichen. Stattdessen wurde ein Team speziell um Faker geformt, dass in Zukunft den Erfolg der weltbekannten eSports-Brand wiederherstellen soll. Und tatsächlich gelang dies SKT mit Bravur.

Obwohl einige Spiele sowohl im Spring wie Summer Split abgegeben werden mussten, schaffte es SK Telekom T1 am Ende jedes Splits die nationale Meisterschaft zu gewinnen. Im Spring Split noch überraschend mit 3-0 gegen Griffen, zeichnete das Finale des Summer Splits mit dem Ergebnis von 3:1, ebenfalls gegen Griffen, ein ähnliches Bild.

Zwar konnte Faker das MSI 2019 nicht für sich entscheiden – SKT unterlag G2 im Halbfinale mit 2:3 – dennoch gehört der Rekordweltmeister in diesem Jahr erneut zur engeren Auswahl, wenn es um die Wahl möglicher Titelkandidaten geht.

Deutschland, Spanien und Frankreich - Die Weltmeisterschaft 2019

Austragungsort der diesjährigen Weltmeisterschaft ist Europa. Während die Play-In-Stage sowie Gruppenphase in Berlin stattfinden, geht es für das Viertel- wie Halbfinale nach Madrid. Das große Finale wird in Paris stattfinden. 

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