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Zusammen mit den MAD Lions stieg der Deutsche Norman “Kaiser” Kaiser in den League-of-Legends-Olymp auf. Im Halbfinale des Spring Splits war jedoch früh Schluss
Zusammen mit den MAD Lions stieg der Deutsche Norman “Kaiser” Kaiser in den League-of-Legends-Olymp auf. Im Halbfinale des Spring Splits war jedoch früh Schluss © Riot Games
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Zusammen mit den MAD Lions stieg der Deutsche Norman “Kaiser” Kaiser in den League-of-Legends-Olymp auf. Im Halbfinale des Spring Splits war jedoch früh Schluss.

Norman “Kaiser” Kaiser gehört zum Roster des mittlerweile fest in der LEC etablierten League of Legends Teams der MAD Lions.

Zuvor war der Badener als Spieler für die ebenfalls in Deutschland beheimatete eSports-Organisation mousesports tätig. Zum Start der 2020er Spring Split Season wurde der Supporter jedoch von MAD Lions für die höchste europäische Spielklasse des eSports-Games verpflichtet. Mit seinem Team gelang es Kaiser bis ins Halbfinale des Spring Splits, sozusagen der Hinrunde, der LEC vorzustoßen.

Auf dem Weg dahin wurde sogar der amtierende Champion und Vize-Weltmeister 3:2 geschlagen. Aufgrund der Ligastruktur, kam es im Halbfinale dann auf das zumindest aus G2s Sicht ersehnte Wiedersehen. Doch anstatt wie zuvor als Sieger vom Feld zu gehen, unterlagen die MAD Lions klar mit 3:1 und können das Finale nun nur noch vom Seitenrand aus verfolgen. Trotzdem zeigte sich “der Kaiser der LEC” zuversichtlich für die Rückrunde beziehungsweise den Summer Split.

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MAD Lion Kaiser im SPORT1-Interview

SPORT1: Obwohl heute doch relativ früh Enstation für euch war, könnt ihr grundsätzlich mit eurer Leistung im Spring Split zufrieden sein, oder?

Kaiser: Ja, klar. Obwohl wir gegen Fnatic 3:0 und jetzt gegen G2 3:1 verloren haben, sind wir im Grunde und im Großen und Ganzen mit uns zufrieden.

SPORT1: Grundsätzlich, der aktuelle Split war ja schon ein besonderer - alleine wegen der Coronakrise. Wie hast du deine erste Saisonhälfte in der LEC persönlich erlebt?

Kaiser: Das war schon alles echt komisch, muss ich schon sagen. Aber grundlegend, als ich noch bei mouze war dachte ich immer, die LEC ganz weit entfernt und ich komme da niemals rein. Das sind einfach Götter, haha. Aber tatächlich wurde ich von vielen Teams angefragt und nach einigen Tryouts und selbst Skrims dachte ich mir, hm, das sind auch nur Menschen - also man kann sie schlagen. Und das hat man ja im vergangen Split auch gesehen. Ich persönlich habe mir das Ganze natürlich schwerer vorgestellt, und niemals daran gedacht, dass wir ein Team in den Top 3 werden, vor allem nicht im ersten Split. 

SPORT1: Trotzdem habt ihr es ins Halbfinale geschafft, wenn hier auch dann schlussendlich Ende war. Aber um auf das Spiel gegen G2 Esports zu sprechen zu kommen. Im ersten Match hatte Caps auf Vayne bereits nach wenigen Spielminuten 2 Kills auf sich verbuchen können. War das so etwas wie ein Dealbreaker für euch beziehungsweise für die restliche Series?

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Kaiser: Es war einfach alles überraschend, was die (G2 Esports, Anm. d. Red) da gemacht und gepickt haben. Alleine Yuumi als ersten Pick, damit haben wir überhaupt nicht gerechnet - das machst du eigentlich nicht. Und dann haben die uns im ersten Game ordentlich durch die Mangel genommen. Trotzdem konnten wir durchaus mithalten, zumindest in der Anfangsphase. 

SPORT1: Gut, im dritten Match hat man auch wieder sehen können, dass ihr mit G2 mithalten konntet und das habt ihr dann auch gewonnen. Schlussendlich sicherte sich aber der Gegner den Sieg und somit den Finaleinzug. Apropos Finale: hier kommt es ja mal wieder zu einem echten Klassiker der LEC: G2 gegen Fnatic. Wen siehst du aktuell vorne und am Ende den Pokal mit nach Hause nehmen?

Kaiser: Ich denke Fnatic hat kaum eine Schwäche. Wenn Hylissang einen guten Tag hat, dann hat Fnatic einfach keine Schwäche. Bwipo spielt aktuell richtig, richtig gut, Selfmade genauso und Nemesis ist ohnehin ein Fels in der Brandung. Und Rekkles stirbt ohnehin gefühlt nie. Ich bleibe aber dabei: hat Hylissang einen guten Tag wird das ein 3:0 oder 3:1. Obwohl … man darf G2 halt einfach nie außen vor lassen. Die sorgen immer, und gerade dann, wenn es darauf ankommt für eine Überraschung. Also so oder so, wird das eine spannende Angelegenheit.

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