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Die Vancouver Titans sind eines von zwei kanadischen Teams in der Overwatch-League.
Die Vancouver Titans sind eines von zwei kanadischen Teams in der Overwatch-League © Vancouver Titans
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Das Coronavirus sorgt in der Overwatch-League auch weiterhin für Chaos. Nach Unterbrechungen des Ligabetriebs und Formatänderungen muss nun ein Team entlassen werden.

Gestern gaben die Verantwortlichen des Overwatch-League Teams der Vancouver Titans bekannt, dass sie ihr komplettes OWL-Team entlassen haben. In einem Twitter-Post erklärten sie diesen im ersten Moment recht radikal anmutenden Schritt.

Corona als Grund

In der Nachricht gab Tim Holloway, der eSports-Direktor der Titans, zu, dass der Ausbruch von COVID-19 und die bis jetzt nicht gelöste Situation rund um das Virus die Planungen für die komplette Organisation, und damit auch für das Team an sich, auf den Kopf gestellt habe.

"Unser ursprünglicher Plan sah vor, dass die Mannschaft der asiatischen Liga beitreten und den neuen Zeitplan bequem von zu Hause aus weiterspielen sollte. Aber es war schnell klar, dass dies eine ganze Reihe neuer Herausforderungen mit sich brachte", so Holloway. "Die Zeitverschiebung machte es für das Management und die heimische Fangemeinde schwierig, mit der Mannschaft weiter eng in Kontakt zu bleiben. Dazu kamen technische Herausforderungen für die Spieler, die von zu Hause aus spielten und machten die Situation noch schwieriger."

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Angesichts dieser unsäglichen Lage waren sich schnell alle Beteiligten einig, dass es so nicht weiter gehen konnte. Sowohl die Spieler "HakSal", "Seominsoo", "Slime", "Stitch", "Twilight", "RyuJeHong", "Fissure" und "ryujehong" als auch die beiden Coaches "Yang1" und "Andante" stimmten zu, ihre Verträge bei den Vancouver Titans einvernehmlich aufzulösen.

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"Da die Organisation nicht in der Lage war, die Erwartungen der Spieler in Korea zu erfüllen wurde nach vielen Beratungen und Gesprächen mit den Spielern selbst, die schwierige Entscheidung getroffen, die Mannschaft zurück in die nordamerikanische Liga zu versetzen und sowohl die Spieler, als auch die Coaches, sowie das Management waren sich einig, dass es im Interesse aller sei, eine neue Heimat für alle Beteiligten zu finden", sagte Holloway.

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