vergrößernverkleinern
Im finalen Saisonspiel der LPL soll es einen Fall von Wettbewerbsverzerrung gegeben haben.
Im finalen Saisonspiel der LPL soll es einen Fall von Wettbewerbsverzerrung gegeben haben © Psyonix
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Team Esper, dass in der ozeanischen Rocket-League-Liga LPL spielt, muss sich wegen Wettbewerbsverzerrung einem Disziplinarverfahren stellen. Folgendes war geschehen.

Im finalen Saisonmatchup zwischen Team Esper und Team Fury stand es nach Spiel Vier 2:2, was gleichzeitig das Verpassen der Playoffs für Esper bedeutete. Unabhängig davon, ob sie das Match noch gewinnen würden oder nicht. Im Gegensatz zu Fury. Sollten diese das finale Match gewinnen, bedeutete das, dass Fury in die Playoffs kommen würden, falls nicht, würde das Team der Renegades den letzten Playoffplatz ergattern.

>> Jetzt die neue eSPORTS1-App hier herunterladen <<

Um den Fairness-Gedanken gerecht zu werden hätte Esper ganz normal weiterspielen und versuchen sollen den Sieg zu holen. Auch wenn er für sie unbedeutend gewesen wäre. Doch schon beim ersten Anstoß des fünften Spiels merkte man, dass etwas faul ist: Alles Fahrer fuhren oder flogen mehr oder weniger am Ball vorbei, was direkt zu einer 1:0 Führung für Fury führte.

Anzeige
Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Diese kleinen, auf dem Niveau sehr untypischen "Fehler" wiederholten sich im Laufe des Spiels. So stand es nach gerade einmal einer gespielten Minute schon 4:0 für Fury. Esper hatte anscheinend nicht vor, ernsthaft dagegenhalten zu wollen. Dies war teilweise so offensichtlich, dass sich die Caster schon während dem Spiel fragten, ob das legal ist. 

Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, findet das finale Spiel noch auf Twitch.

Psyonix bestätigt Untersuchungen

Auch die Community war empört und forderte während des Spiels schon eine nachträgliche Untersuchung des Spiels von Psyonix. Diesem Wunsch kam der Publisher auch direkt nach: "Wir nehmen die Integrität von Spielen sehr ernst, und jede Art von absichtlichem Verlieren wird in unseren Ligen nicht Bestand haben. [...] Davon abgesehen arbeiten wir daran, die Situation vollständig zu verstehen und überprüfen die Spielprotokolle, holen Informationen von den Spielern ein und überprüfen das Spiel. Sobald wir die Situation vollständig verstanden haben, werden wir unsere Entscheidung mitteilen."

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Team Esper selbst veröffentlichte kurz nach dem Statement von Psyonix, dass sie das ganze Roster entlassen hatten. Dabei ist nicht ganz klar, ob dies aufgrund der Vorfälle im finalen Saisonspiel passierte oder weil es sowieso schon geplant war sich am Ende der Saison vom Team zu trennen. 

Nächste Artikel
previous article imagenext article image