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Joona "Serral" Sotala gewinnt die Starcraft II WCS Fall ©
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München - Im Rahmen der Dreamhack Montreal 2019 fand die Starcraft II World Championship Series Fall statt. Am Ende triumphierte wieder einmal Joona "Serral" Sotala.

Mit seinem bereits sechsten Sieg in der aktuellen Series hat Joona "Serral" Sotala auf der Dreamhack Montreal 2019 den ersten Rang weiter gefestigt. 

Auf seinem Weg ins Finale gab Serral kein einziges Game ab. In der ersten Runde ließ er den Franzosen Clément "Denver" Coste mit 3:0 hinter sich, danach musste Gabriel "HeRoMaRinE" Segat dran glauben. Der Deutsche eSportler, der für mouseports unterwegs ist, unterlag ebenso deutlich wie der US-Amerikaner Alex "Neeb" Sunderhaft im Halbfinale.

Im Duell zweier Zerg-Spieler zog Riccardo "Reynor" Romiti dann den Kürzeren, wobei es zu Beginn des Finals sehr gut für den Italiener aussah. 

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Biologisch wertvoll

Zergs haben unter anderem den Vorteil, dass sowohl die Einheiten, als auch die Gebäude biologisch sind und sich somit über Zeit regenerieren können. Hier kommt es auch auf Masse statt Klasse an, dafür sind die Einheiten billiger als bei anderen Rassen. Während Gebäude auf dem sogenannten "Kriecher" gebaut werden müssen, erhalten alle Einheiten darauf einen Geschwindigkeitsbonus. An sich ist die Base der Zergs anfälliger, was sich in einem Duell zweier Zerg-Spieler aber ohnehin relativiert.

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Nach einem ausgeglichenen ersten Durchlauf fanden sich beide Kontrahenten in einem Base-Race wieder. Hier schaffte es Reynor, die Basis von Serral schneller zu zerstören und trug damit den ersten Erfolg davon.

Allerdings übernahm sich der erst 17-Jährige in der Folgerunde massiv und musste für frühe Aggression Lehrgeld bezahlen. Weil Serral in der Lage war, den Sturmlauf zu überstehen, hatte der Tabellenzweite keine weiteren Argumente mehr auf Lager und machte es seinem Gegner einfach, auszugleichen.

Das dritte Spiel passte dann deutlich besser ins Bild des Favoriten, der durch gutes Makro-Gameplay souverän mit 2:1 in Führung gehen konnte.

Serral souverän

Die Chance erneut für Gleichstand zu sorgen ließ Reynor dann verstreichen, wobei die vierte Runde in beide Richtungen hätte kippen können. Früh agierten beide Spieler sehr forsch und warfen alles nach vorne. Ein Nydus-Wurm sollte Serral aber den Sieg bringen. 

Gegen den amtierenden Weltmeister war im fünften und finalen Lauf dann nicht mehr viel zu holen. Sein kontinuierlicher Druck zahlte sich aus und zwang den nie aufsteckenden Reynor in die Knie. 

Anfang November wird sich nun zeigen, ob Serral seinen Titel verteidigen kann.

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