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Sebastian Brendel verpasst bei den European Games die erhoffte Titelverteidigung. Der 31-Jährige gewinnt jedoch eine weitere Medaille.

Der dreimalige Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel hat bei den European Games in Minsk die Bronzemedaille gewonnen. Der Titelverteidiger landete im Einer-Finale über die 1000 m am Mittwochvormittag auf dem dritten Rang, im Ziel fehlten 1,325 Sekunden auf den polnischen Sieger Tomasz Kaczor.

Der 31-Jährige verpasste damit jedoch die erhoffte Qualifikation für die Olympischen Spiele. Denn nur die Sieger sichern sich das Ticket für Tokio 2020.

Brendel mit Platz drei zufrieden 

Bei der European-Games-Premiere hatte der 31-Jährige, der in der vorolympischen Saison zuletzt nach seiner Form gesucht hatte, auf seiner Spezialstrecke noch den Titel gewonnen. 

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"Ich kann mit dem Rennen ganz gut leben. Es gab viel Seitenwind, der kam mir aber entgegen", sagte Brendel, der in der vorolympischen Saison zuletzt nach seiner Form gesucht hatte. Der Saisonhöhepunkt der Kanuten sind die Weltmeisterschaften in Szeged/Ungarn (21. bis 25. August).

Die weiteren Boote des Deutschen Kanu-Verbandes gingen leer aus: Die WM-Dritten Jasmin Fritz und Steffi Kriegerstein verpassten im Zweier-Kajak über 500 m als Vierte nur hauchdünn Edelmetall. Auch Yul Oeltze  und Peter Kretschmer landeten im Canadier-Zweier über 1000 m auf dem vierten Platz.

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Bisher stehen stehen für das deutsche Team fünf Medaillen (2x Gold, 4x Bronze) in Minsk zu Buche.

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