Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Bei den European Games in Minsk schnappt sich das deutsche Frauenteam souverän die Goldmedaille und damit weiter Olympiastartplätze. Rumänien hat im Finale keine Chance.

Zu den Klängen von "We are the Champions" lagen sich die deutschen Tischtennisspielerinnen in den Armen, dann winkten sie Petrissa Solja von der Tribüne zu sich: Auch ohne die verletzte Mixed-Siegerin hat das topgesetzte deutsche Team im Mannschaftswettbewerb der Europaspiele in Minsk (LIVE im TV auf SPORT1) triumphiert und damit die maximale Anzahl an Startplätzen für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 gesichert.

"Ich war so nervös. Ich bin einfach unheimlich stolz auf meine Mädels", sagte Solja, die nach dem Viertelfinale wegen einer Oberarmverletzung zum Zusehen gezwungen war.

"Schrecklich" sei das für sie gewesen, aber auf ihre Kolleginnen war beim klaren 3:0 im Finale gegen Rumänien Verlass: "Sie haben es perfekt gelöst", sagte Solja. Für die Langstädterin war Shan Xiaona in das Team gerückt. 

Anzeige

Mittelham und Xiaona legen vor

Die Berlinerin machte im zweiten Einzel bereits die Entscheidung perfekt. Zuvor hatte das Doppel mit Nina Mittelham und Xiaona durch einen hart erkämpften Auftakterfolg (3:2) den Grundstein für den Erfolg gelegt. 

Han Ying ließ im ersten Einzel-Duell mühelos den zweiten Sieg (3:0) in der Finalserie folgen. Am Ende standen somit vier deutsche Spielerinnen ganz oben auf dem Podium.

Meistgelesene Artikel

In Tokio sind dank des starken Abschneidens in Weißrussland definitiv zwei deutsche Spielerinnen im olympischen Einzel-Turnier zu dabei. Ying hatte durch ihre Silbermedaille im Einzel-Turnier den ersten Platz gesichert, der zweite sprang durch den Teamerfolg heraus. Auch die Mannschaft ist dank des Sieges bei den Europaspielen sicher bei Olympia dabei. 

Schöpp lobt Ying

"Es bedeutet uns sehr viel, jetzt schon Klarheit zu haben. Jetzt können wir uns in Ruhe auf die Spiele vorbereiten", sagte Ying, die von Bundestrainerin Jie Schöpp nach dem Finale als "echte Bank" bezeichnet wurde.

Kein Wunder: Ying verlor im Team kein einziges Einzel und gab dabei keinen Satz ab - auch nicht im überraschend einseitigen Endspiel. "Ich hätte alles erwartet, aber nicht so ein klares Ergebnis", sagte Schöpp. 

Nächste Artikel
previous article imagenext article image