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Düsseldorf - Die Arminia bleibt auch am 10. Spieltag sieglos. Ein Platzverweis bringt Bielefeld in Düsseldorf früh auf die Verliererstraße. Der Stuhl von Trainer Rehm wackelt bedenklich.

Fortuna Düsseldorf hat seinen Aufwärtstrend in der 2. Bundesliga fortgesetzt und zugleich die Krise bei Arminia Bielefeld weiter verschärft.

Die Rheinländer feierten mit 4:0 (2:0) gegen die Ostwestfalen ihren vierten Saisonsieg und sorgten dafür, dass die Arminia nach zehn Spieltagen weiter auf ihren ersten Dreier wartet.

Rehms Trainerstuhl wackelt

Durch die erneute Pleite muss Arminia-Trainer Rüdiger Rehm nach dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz mehr denn je um seinen Job bangen. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

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Nach SPORT1-Informationen bekommt der Coach aber noch eine Galgenfrist bis zum Pokalspiel am Dienstag in Dresden.

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Ernste Lage bei Arminia

Rehm selbst sagte bei SPORT1 zur prekären Lage: "Die Jungs müsen sich an die Nase packen und sich selbst da rausholen."

Die Aussage von Bielefelds Sportlichem Leiter Samir Arabi klang jedoch vielsagend: "Wir brauchen dringend eine Veränderung. Die Situation ist sehr ernst. Wir müssen das in Ruhe analysieren. In der Emotion macht man die größten Fehler."

Platzverweis für Salger

Vor 24.153 Zuschauern machten Axel Bellinghausen (20.) und Rouwen Hennings per Foulelfmeter (32.) den Gästen frühzeitig einen Strich durch die Rechnung, ehe der kurz zuvor eingewechselte Arianit Ferati (66.) und wiederum Hennings mit seinem fünften Saisontreffer (73.) in Hälfte zwei das Ergebnis in die Höhe schraubten. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Hennings selbst soll vor dem Foulelfmeter von dem bereits verwarnten Stephan Salger zu Fall gebracht worden sein, der anschließend mit Gelb-Rot vom Feld musste. Sowohl die Entscheidung auf Strafstoß als auch der ausgesprochene Platzverweis von Schiedsrichter Christian Dietz aus München waren aber fragwürdig.

Der Gefoulte Hennings sagte bei SPORT1: "Man kann den Elfmeter geben. Ich habe ein Ziehen gespürt."

In Überzahl hatte Fortuna eine gute Stunde lang relativ leichtes Spiel gegen einen verunsicherten Gegner, der sich zwar nach Kräften mühte, dem aber offensichtlich die spielerischen Mittel fehlten.

Beste Fortunen waren Ihlas Bebou und Hennings, bei den Gästen konnte sich lediglich Andreas Voglsammer eine gute Note verdienen.

 

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