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FC St. Pauli v 1. FC Kaiserslautern - Second Bundesliga
FC St. Pauli v 1. FC Kaiserslautern - Second Bundesliga © Getty Images
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Hamburg - St. Pauli kommt trotz einer engagierten Leistung gegen Kaiserslautern nicht über ein Remis hinaus. Trainer Ewald Lienen erhält dennoch Zuspruch von den Fans.

Schlusslicht FC St. Pauli taumelt in der Zweiten Liga weiter dem Abstieg entgegen, für Trainer Ewald Lienen wird die Lage immer brenzliger.

Die Fans standen aber auch nach dem 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern weiter hinter dem Coach. Nach dem Abpfiff stimmten die Anhänger "You'll never walk alone" an. Sichtlich gerührt klatschte Lienen auf dem Rasen Applaus.

Lienen: "Was mit mir wird, ist sekundär"

"Es geht nicht um mich, sondern um den Verein. Ich bin hier angestellt, um den Verein mindestens in der Zweiten Liga zu halten. Was mit mir wird, ist völlig sekundär", sagte Lienen bei SPORT1.

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Trotz deutlicher Überlegenheit kamen die Hamburger zum Auftakt des 15. Spieltages nicht über ein torloses Remis hinaus.

Nach elf Spielen in Folge ohne Sieg beträgt der Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen fünf Punkte und droht am Wochenende noch größer zu werden. (Tabelle der 2. Bundesliga). Und: Zum vierten Mal in Folge blieben die Kiezkicker ohne Treffer, stellten damit ihren Negativrekord von 2002 ein.

Leistung stimmt Lienen positiv

Trainer Lienen wertete das Ergebnis als Teilerfolg. "Das Leben ist kein Wunschkonzert, die Mannschaft hat die Energie auf den Platz gebracht, die man benötigt, um da unten rauszukommen", sagte Lienen zu SPORT1: "Wir haben zum ersten Mal in der Saison zu null gespielt, obwohl wir einen Elfmeter gegen uns hatten."

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Hinzu kam enormes Pech in der Offensive: Zunächst köpfte Lasse Sobiech den Ball an die Latte (11.), dann traf Aziz Bouhaddouz den Innenpfosten (47.). (LIVETICKER in der Nachlese)

Himmelmann verletzt - FCK verschießt Elfer

Zudem verloren die Hamburger Torhüter Robin Himmelmann mit muskulären Problemen in der Hüfte (30.). (Statistiken zum Spiel)

Wegen der Verletzungspause und der folgenden Einwechselung von Philipp Heerwagen verzögerte sich die Ausführung eines Elfmeters für die Lauterer, den Sören Gonther mit einem Foul an Marcel Gaus verursacht hatte, um mehrere Minuten.

Zoltan Stieber schoss und verfehlte prompt das Tor - der dritte verschossene Strafstoß der Pfälzer in Folge.

St. Pauli bot die beste Saisonleistung und spielte phasenweise Powerplay auf das Tor der Lauterer. Doch im Abschluss fehlten Durchschlagskraft und Fortune.

 

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