vergrößernverkleinern
© imago
Lesedauer: 3 Minuten
teilenE-MailKommentare

Hannover - Im Verfolgerduell mit dem 1. FC Heidenheim lässt sich Hannover 96 auch von einem zweimaligen Rückstand nicht umwerfen. Eine Schrecksekunde gibt es um einen Keeper.

Hannover 96 hat in der Zweiten Bundesliga den Relegationsplatz drei gefestigt.

Nach zweimaligem Rückstand gewann der Absteiger nach einer Energieleistung in der zweiten Hälfte verdient 3:2 (1:1) im Verfolgerduell gegen den 1. FC Heidenheim, der seinerseits den Sprung auf Rang drei verpasste.

Alle Höhepunkt der 2. Bundesliga in Hattrick ab 22.15 Uhr im Free-TV auf SPORT1

Anzeige

Sarenren-Bazee freut sich über Premiere

Noah-Joel Sarenren-Bazee machte in der 70. Minute mit seinem ersten Saisontor den Erfolg der Niedersachsen perfekt. (Tabelle der 2. Bundesliga)

"Es ist wichtig, dass wir das Spiel gewonnen haben", sagte der Matchwinner bei SPORT1: "Wer die Tore macht ist im Endeffekt egal, natürlich habe ich mich riesig darüber gefreut und es war auch ein super Gefühl."

In einer turbulenten Schlussphase der ersten Hälfte hatte John Verhoek (42.) die Gäste in Führung gebracht, dem Österreicher Martin Harnik gelang aber kurz darauf (45.+1) mit seinem siebten Saisontreffer der Ausgleich für 96.

"Wir haben einen Konkurrenten auf Abstand gehalten", sagte Harnik bei SPORT1: "Wir haben uns reingekämpft und wir müssen jede Woche aufs Neue kämpfen."

Eigentor bringt 96 in Rückstand 

Waldemar Anton brachte mit einem Eigentor (60.) die Gastgeber erneut ins Hintertreffen, ehe Niclas Füllkrug (68.) zum 2:2 traf und Sarenren-Bazee dann die Fans der Roten erneut jubeln ließ.

"Wir wollen in jedem Spiel so auftreten, dass wir die drei Punkte gewinnen können. Das ist nicht immer möglich, aber heute haben wir uns mit dem Dreier belohnt", sagte 96-Trainer Daniel Stendel bei SPORT1.

Vor 28.500 Zuschauern hatten die Gäste bereits in der ersten Minute eine große Chance zur Führung. (LIVETICKER in der Nachlese)

Nachdem die 96-Defensive auf Abseits spekuliert, kam der Australier Ben Halloran frei vor Hannovers Torwart Philipp Tschauner zum Schuss, verfehlte aber um Zentimeter das Ziel.

Schrecksekunde um Heidenheims Keeper

Pech hatten die Baden-Württemberger, dass ihr Torwart Kevin Müller in der 38. Minute nach einem Zusammenprall mit Sarenren-Bazee mit einer klaffenden, blutenden Wunde ausgewechselt und durch Oliver Schnitzler ersetzt werden musste.

Der Ersatzkeeper sah in seinem ersten Pflichtspiel für Heidenheim beim ersten Gegentor nicht gut aus. (Statistiken zum Spiel)

Nach dem Seitenwechsel war Hannover Herr im eigenen Haus und ließ auch nicht durch das Eigentor von Anton aus dem Konzept bringen. Heidenheim drängte zwar bis zum Schluss auf den Ausgleich, konnte das Abwehrbollwerk der Gastgeber aber nicht mehr überwinden.

Stattdessen traf Hannovers Harnik (90.) nach einem Konter noch einmal den Pfosten und verpasste so die Vorentscheidung. 

Bei Heidenheim war anschließend die Enttäuschung groß. "Wenn du auswärts zwei Tore schießt und trotzdem verlierst, tut das weh", haderte Marc Schnatterer bei SPORT1.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image