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Bochum - Der VfL Bochum holt gegen Sandhausen einen wichtigen Dreier. Unter Interimstrainer Jens Rasiejewski zeigt der Klub aus dem Ruhrpott eine ordentliche Leistung.

Der VfL Bochum hat nach einer Chaoswoche mit der Trennung von Trainer Ismail Atalan und der Suspendierung von Kapitän Felix Bastians den ersehnten Befreiungsschlag in der 2. Bundesliga geschafft.

Unter Interimscoach Jens Rasijewski besiegte der VfL am zehnten Spieltag den SV Sandhausen mit 2:0 (1:0) und kletterte mit 13 Punkten wieder ins Tabellenmittelfeld (DATEN: Tabelle der 2. Liga)

Die Österreicher Lukas Hinterseer (12.) und Kevin Stöger (72.) trafen für den VfL vor 13.548 Zuschauern. Große Teile der Bochumer Fans verweigerten aus Protest gegen die auf einer turbulenten Jahreshauptversammlung beschlossene Ausgliederung der Profiabteilung ihre Unterstützung im Stadion und schwiegen. Sandhausen (17) verpasste den vorübergehenden Sprung auf einen direkten Aufstiegsplatz (DATEN: Ergebnisse im Überblick)

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Atalan musste früh gehen

Atalan, der erst im Juli Gertjan Verbeek beerbt hatte, war am vergangenen Montag nach nur 91 Tagen im Amt von seinen Aufgaben entbunden worden.

Nach der sehr schwachen Vorstellung beim 0:3 in Kiel hatte Manager Christian Hochstätter den Schritt damit begründet, "dass wir mit Ismail Atalan unsere sportlichen Ziele leider nicht erreichen werden". 

Hinterseer besorgt die Führung

Ohne den zunächst wegen angeblich beleidigender Äußerungen ausgeschlossenen und nach einer Einigung vor dem Arbeitsgericht wieder ab Montag zum Training zugelassenen Bastians zeigte sich der VfL im ersten Durchgang vor allem kämpferisch deutlich verbessert und kam durch den Österreicher Hinterseer verdient zur frühen Führung (LIVETICKER zum Nachlesen).

Der glänzend in die Saison gestartete SVS machte es den Bochumern allerdings einfach, produzierte eine Vielzahl an Fehlern.

Erst nach der Pause erwachte Sandhausen aus seiner Lethargie, blieb aber ungefährlich. Bochum verwaltete den Vorsprung, ohne seinerseits zu glänzen. 

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