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Dresdens Andreas "Lumpi" Lambertz (vorne) erzielte das goldene Tor im Derby bei Union Berlin © Imago
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Berlin - Im ersten Spiel nach Jens Keller verpatzt Union das Debüt von Neu-Trainer Andre Hofschneider. Dynamo macht nach dem Derbysieg tabellarisch einen Riesen-Sprung.

Der 1. FC Union Berlin hat im ersten Spiel nach der überraschenden Entlassung von Trainer Jens Keller seine Negativserie in der 2. Bundesliga fortgesetzt.

Beim Comeback von Andre Hofschneider auf der Bank der Eisernen unterlagen die Köpenicker 0:1 (0:0) im Derby gegen Dynamo Dresden. (Der LIVETICKER zum Nachlesen)

"Wir sind enttäuscht, dass es nicht geklappt hat", sagte Union-Kapitän Felix Kroos bei Sky. Ein Statement zum Trainerwechsel wollte der 26-Jährige nicht mehr abgeben: "Wir sollten das Ganze schnellstmöglich hinter uns lassen, im Fußball interessiert es keinen mehr, was gestern war."

Union kassiert erste Heimpleite

Beim Wiedersehen mit seinem ehemaligen Chef Uwe Neuhaus auf der Dresdner Bank zeichnete Hofschneider zudem für die erste Heimniederlage der Berliner in dieser Saison verantwortlich. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

Andreas Lambertz machte in der 71. Minute den vierten Auswärtssieg der Gäste perfekt, die nach ihrem dritten Sieg in Folge am letzten Spieltag der Hinrunde auf Platz sieben vorrückten. (DATENCENTER: Die Tabelle)

Der Torschütze war für den gesperrten Kapitän  Marco Hartmann wieder in die Startelf gerückt.

Polter vergibt die Riesenchance

Vor 22.012 Zuschauern in der ausverkauften Alten Försterei taten sich die Gastgeber von Beginn an gegen die gut organisierte Abwehr der Sachsen schwer.

Berlin stand nach zuvor neun Gegentoren in den vorangegangenen drei Spielen zwar zunächst in der Defensive auch sicherer als zuletzt, aber Dynamo war stets gefährlich.

Nach der Pause hatte dann Unions Topscorer Sebastian Polter in der 54. Minute per Kopf die große Chance zur Führung für die Gastgeber, danach kam aber nicht mehr viel von Union.

Lambertz war dann nach einer missglückten Abwehraktion von Felix Kroos zur Stelle. Anschließend ließ Dresden nichts mehr anbrennen und hätte durch Lucas Röser (82.) noch erhöhen können.

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