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Max Thiel vom FC Heidenheim erzielt mit einem schönen Schuss das zwischenzeitliche 2:1
Max Thiel vom FC Heidenheim erzielt mit einem schönen Schuss das zwischenzeitliche 2:1 © Imago
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Heidenheim - Der FC Heidenheim dreht die Partie gegen den St. Pauli in wenigen Sekunden und gewinnt. Das Geburtstagskind Maxi Thiel beschenkt sich dabei mit einem Traumtor.

Der 1. FC Heidenheim befindet sich in der 2. Bundesliga weiterhin auf dem Vormarsch. Der FCH gewann das Heimspiel gegen den FC St. Pauli nach Rückstand 3:1 (2:1). (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)

In den vergangenen zehn Spielen kassierten die Heidenheimer nur eine Niederlage und feierten dabei sechs Siege und drei Unentschieden.

Doppelpack in 83 Sekunden

Mit 29 Punkten überholte Heidenheim die St. Paulianer (27) und ist jetzt unter den ersten Zehn platziert. Aziz Bouhaddouz (8.) hatte die Hamburger in Führung geschossen. Timo Beermann (15.) und Maximilian Thiel (16.) schafften per Doppelpack innerhalb von 83 Sekunden die Wende zur 2:1-Führung der Gastgeber.

John Verhoek (48.) traf vor 12.300 Zuschauern zum 3:1 für den FCH. Die Millerntor-Elf musste die zweite Niederlage in Folge hinnehmen und hatte bei einem Kopfball von Sami Allagui (88.) an die Latte Pech. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Thiel trifft per Lupfer

"Wir haben heute verloren, weil wir nicht am Limit gespielt haben. So kann man hier nicht gewinnen. Diese Leistung war nicht gut genug", sagte Pauli-Coach Markus Kauczinski nach der Partie. Sein Gegenüber Frank Schmidt meinte: "Wir freuen uns, dass wir den nächsten Dreier gegen einen sehr guten Gegner eingefahren haben."

(Die Highlights der Samstagsspiele in Hattrick Pur - Die 2. Bundesliga: So., ab 9 Uhr im TV auf SPORT1)

Die Heidenheimer ließen sich von dem frühen Rückstand nicht schocken, sondern blieben spielbestimmend und druckvoll im Offensivspiel. Die Anstrengungen wurden durch Beermann und Thiel, der nach Torwartfehler per schönem Lupfer traf, belohnt.

Die Hamburger taten sich in der Folgezeit schwer, ihren Spielfluss wiederzufinden. Heidenheim machte die Räume eng und störte die Bemühungen der Elf vom Millerntor empfindlich. Am Ende hätte der Sieg der Hausherren sogar noch höher ausfallen können. (2. Liga: Spielplan/Ergebnisse)

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