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Das Stadion von Holstein Kiel ist gemäß DFL-Statuten zu klein für die Bundesliga
Das Stadion von Holstein Kiel ist gemäß DFL-Statuten zu klein für die Bundesliga © Getty Images
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Holstein Kiel ist bei der Suche nach einer alternativen Spielstätte offenbar bei Hannover 96 fündig geworden. 96-Präsident Martin Kind äußert aber Zweifel.

Aufstiegsaspirant Holstein Kiel ist bei der Suche nach einem Ausweichstadion für die Bundesliga zumindest formell fündig geworden.

Sollten die Schleswig-Holsteiner sich in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg durchsetzen, könnten sie bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) die HDI-Arena von Hannover 96 offenbar als alternative Heimspielstätte zu ihrem Holstein-Stadion angeben.

"Kiel hat auch bei uns angefragt", sagte 96-Chef Martin Kind der Neuen Presse: "Ich denke, das ist eine Formalie, damit sie die Lizenz bekommen. Es ist nicht realistisch, dass sie bei uns spielen. Aber die Zusage würden wir geben", sagte Kind.

Vom Hamburger SV und von Werder Bremen hatte sich das Überraschungsteam der 2. Liga Absagen eingeholt.

Die Kieler hatten zuletzt angekündigt, weiter hartnäckig um eine Ausnahmegenehmigung für die Austragung möglicher Bundesliga-Heimspiele in ihrem Stadion zu kämpfen. Das Holstein-Stadion ist mit einem Fassungsvermögen von rund 12.000 Zuschauern gemäß der DFL-Statuten zu klein für die erste Liga. Gefordert sind Plätze für 15.000 Zuschauer, 8000 davon müssen Sitzplätze sein.

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