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Uwe Leonhardt ist der starke Mann bei Erzgebirge Aue
Uwe Leonhardt ist der starke Mann bei Erzgebirge Aue © Getty Images
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Im Streit um die Wertung der Niederlage in Darmstadt wartet Aues Präsident mit einem kuriosen Vorschlag auf. Die Chancen auf Annahmen tendieren aber gegen null.

Nach dem Ärger um die Fehlentscheidungen im Spiel des FC Erzgebirge Aue bei Darmstadt 98 hat Aues Präsident Helge Leonhardt dafür geworben, die Relegationsspiele ausfallen zu lassen.

"Vielleicht können wir uns auf diesen Deal einigen", sagte Leonhardt am Mittwoch. "Aue bleibt in der zweiten Bundesliga, und der Karlsruher SC steigt auf. Das wäre ein salomonisches Urteil."

Heißt: Die Liga würde ausnahmsweise in der kommenden Saison auf 19 Mannschaften aufgestockt werden, dafür steigen am Ende der Spielzeit drei Teams direkt ab, eines muss in die Relegation. Die Aussichten auf Annahme dieses Vorschlags sind allerdings genauso gering wie die  Erfolgschancen des erneuten Protests der Auer gegen die Wertung des mit 0:1 verlorenen Spiels in Darmstadt.

Am Donnerstagnachmittag fällt bei der mündlichen Verhandlung in der DFB-Zentrale in Frankfurt die endgültige Entscheidung. Denn das Relegations-Hinspiel in Karlsruhe ist schon für Freitag (ab 18.15 Uhr im LIVETICKER) angesetzt.

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