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Filip Kostic (l.) will den HSV verlassen
Filip Kostic (l.) will den HSV verlassen © Getty Images
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Filip Kostic erlebt den ersten Saisonsieg des HSV weder auf dem Rasen, noch auf der Tribüne. Der Serbe verweigerte die Fahrt nach Sandhausen.

Seit Sonntag ist der HSV endgültig in der 2. Liga angekommen. Mit dem 3:0 gegen den SV Sandhausen gelang dem Absteiger der erste Sieg in der noch ungewohnten Liga.

Doch damit sind längst nicht alle Baustellen geschlossen. Probleme macht derzeit unter anderem die Personalie Filip Kostic.

Der Serbe fehlte in Sandhausen im Kader - weil er gedanklich mit dem HSV bereits abgeschlossen hat. "Wir hätten Filip sehr gerne mitgenommen, aber er hat uns gesagt, dass er andere Pläne hat", sagte HSV-Sportvorstand Ralf Becker der Hamburger Morgenpost: "Wir können nur Spieler mitnehmen, die für den HSV Gas geben wollen. Filip sagte uns, dass das für ihn gerade nicht möglich ist. Wenn ein Spieler nicht spielen möchte, macht es keinen Sinn."

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Kostic, der den HSV unbedingt verlassen will, bekam daher die Freigabe mit möglichen Interessenten zu verhandeln. Der Verkauf des 25-Jährigen, den auch der Verein anstrebt, gestaltet sich schwierig.

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Kostic sagte zuletzt sowohl dem VfL Wolfsburg als auch dem FC Burnley ab. Eintracht Frankfurt verlängerte etwas überraschend mit Ante Rebic.

So langsam gehen nicht nur die möglichen Abnehmer, sondern auch die Zeit aus. Am 31.08. schließt das Transferfenster.

"Wir tun alle gut daran, wenn das Thema bald gelöst wird. Wir wollen uns auf die Saison konzentrieren und mit den Leuten arbeiten, die im kommenden Jahr zu hundert Prozent bei der Sache sind", so Becker.

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