Bruchhagen: "Man sollte Donis die Ohren lang ziehen!"
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Heribert Bruchhagen rechnet ein halbes Jahr nach seiner Entlassung mit dem Hamburger SV ab. Vor allem einen HSV-Star und Bruchhagens Nachfolger trifft Kritik.

Der frühere Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat seinem Nachfolger Bernd Hoffmann beim Hamburger SV Berechnung bei dessen Amtsübernahme vorgeworfen.

"Bernd Hoffmann hatte einen Masterplan. Er wollte unbedingt zurückkehren und hat das dann sehr geschickt gemacht", sagte Bruchhagen der Deutschen Presse-Agentur.

"Alles vorhersehbar"

"Er hat sich zum Präsidenten des eingetragenen Vereins wählen lassen und dann den neuen Aufsichtsrat der HSV Fußball AG zusammengestellt. Der hat ihn dann wiederum zum Vorstandsvorsitzenden bestimmt. Das war alles vorhersehbar, und es war auch immer klar: Wenn Bernd Hoffmann diesen Job haben will, dann kriegt er ihn auch."

Bruchhagen musste im März seinen Hut als HSV-Boss nehmen, als sich der erste Bundesliga-Abstieg des "Dinos" in der Vereinsgeschichte immer mehr abzeichnete.

Auch die Spieler, die den Abstieg nicht abwenden konnten, kritisiert Bruchhagen im Nachhinein: "Wenn Spieler wie Lewis Holtby sagen, 'Jetzt macht mir Fußball wieder Spaß', dann fällt einem dazu nichts mehr ein. Solche Spieler haben beim HSV drei bis vier Millionen Euro verdient, aber sie haben dem Beiersdorfer den Job gekostet, dem Gisdol den Job gekostet, dem Todt, dem Hollerbach und am Ende auch noch mir."

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