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Hamburg - Nach dem torlosen Remis zu Hause gegen St. Pauli kann der Hamburger SV auch das Heimspiel gegen den VfL Bochum nicht gewinnen. Der Druck auf Trainer Titz wächst.

Die Heimschwäche des Hamburger SV wird immer eklatanter. Der Bundesliga-Absteiger kam auch gegen den VfL Bochum über ein torloses Unentschieden nicht hinaus. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Hanseaten blieben damit zum dritten Mal in Folge im Volksparkstadion ohne eigenen Treffer und im sechsten Heimspiel sogar zum vierten Mal ohne eigenes Tor.   

Durch das enttäuschende Remis verpassten die Hanseaten den Sprung an die Tabellenspitze.

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Die Bochumer blieben zum vierten Mal hintereinander auswärts sieglos und konnten somit die Gelegenheit nicht nutzen, mit einem Dreier in der Tabelle an den Norddeutschen vorbeizuziehen. (Alle Ergebnisse im Überblick)

 "Wir müssen die Dinger konsequent machen wollen", sagte Lewis Holtby bei Sky und beschwörte Geschlossenheit: "Wir lassen nichts an uns rankommen." 

Die Highlights der Samstagsspiele am Sonntag ab 19.30 Uhr in "Sky Sport News HD: Die 2. Bundesliga" im TV auf SPORT1

Gastgeber finden schwer in die Partie

Vor 51.943 enttäuschten Zuschauern fanden die Gastgeber nur schwer in die Begegnung. Trainer Christian Titz setzte im Angriffszentrum auf Khaled Narey, Jann-Fiete Arp und Pierre-Michel Lasogga drückten zunächst die Reservebank. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Es dauerte 22 Minuten, bis Hwang Hee-Chan Gästetorhüter Manuel Riemann mit einem Distanzschuss prüfte. In der 37. Minute zirkelte Tatsuya Ito den Ball knapp am Lattenkreuz vorbei, Aaron Hunt scheiterte an Riemann (45.).    

Aber auch die Mannschaft von Coach Robin Dutt hatte vor dem Seitenwechsel ihre Möglichkeiten. VfL-Torjäger Lukas Hinterseer sorgte in der 28. Minute mit einem Kopfball für Gefahr. Nur 60 Sekunden später hätte er fast den weit vor seinem Tor postierten HSV-Keeper Julian Pollersbeck düpiert.    

Harmlos ohne Ende! Titz hat genug

Drei Minuten nach Wiederbeginn schob Robbie Kruse den Ball knapp am Gehäuse der Platzherren vorbei. Titz hatte nach 64 Minuten genug von der Harmlosigkeit seines Teams, er ersetzte Ito durch Lasogga.    

120 Sekunden hätte es fast beim HSV eingeschlagen, aber Pollersbeck entschärfte einen Schuss von Tom Weilandt. Danach gellten erste Pfiffe durch die WM-Arena.

In diese Unmutsbekundungen hinein kam bei den Hamburgern Bakery Jatta zu seinem Zweitliga-Debüt. 
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