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Anthony Modeste, 1. FC Köln, China
Anthony Modeste, 1. FC Köln, China © Getty Images
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Im Transfer-Chaos um Kölns Stürmerstar Anthony Modeste gibt es einen neue Wendung. Jetzt wurde der chinesische Vereinsbesitzer von Tianjin Quanjian verhaftet.

Kommt in die verfahrene Situation um die Spielgenehmigung von Anthony Modeste endlich Bewegung? Der Stürmer darf nach seiner Rückkehr zum 1. FC Köln nur trainieren, weil er noch keine Spielberechtigung hat.  

Der Torjäger hatte Anfang August seinen Vertrag beim chinesischen Verein Tianjin Quanjian einseitig gekündigt, jedoch hatte die FIFA die Freigabe des Stürmers bislang verweigert.  Als Grund gab der Weltverband an, dass Modeste das Arbeitsverhältnis mit Tianjin Quanjian FC ohne triftigen Grund gekündigt hätte.

Ex-Boss von Modeste verhaftet

Jetzt könnte in die Sache aber neue Bewegung kommen. Wie mehrere chinesische Medien berichten, soll Modestes Ex-Boss Shu Yuhui und weitere 17 Personen der Quanjian Group vorläufig festgenommen worden sein.

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Laut Medienberichten geht es um Gesundheitsprodukte, die möglicherweise krebserregend seien.

Auslöser der Ermittlungen soll der Tod eines vierjährigen Kindes sein, das aufgrund eines Produkts der Firma gestorben sein soll.

Shu Yuhui hatte den Klub vor einigen Jahren übernommen und mit mehreren spektakulären Verpflichtungen für Aufsehen gesorgt. Neben Modeste verpflichtete der chinesische Erstligist unter anderem Axel Witsel, der seit dieser Saison für Borussia Dortmund aufläuft.

Die Verhaftung Shu Yuhuis könnte auch für den Klub nicht ohne Folgen bleiben und dem 1. FC Köln eine baldige Spielgenehmigung für Modeste bescheren.

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