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Anthony Modeste, 1. FC Köln, China
Anthony Modeste, 1. FC Köln, China © Getty Images
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Ob Torjäger Anthony Modeste in dieser Saison doch noch für den 1. FC Köln aufläuft, ist fraglich. Vizepräsident Toni Schumacher verteidigt die Rückholaktion dennoch.

Beim Zweitligisten 1. FC Köln hält man mittlerweile auch ein Scheitern des Projektes Anthony Modeste für zumindest möglich. "Ja, stimmt", sagte Klub-Vizepräsident Toni Schumacher im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger und dem Express: "Es kann uns passieren, dass Tony Modeste nicht für uns spielen darf."

Seit der Bekanntgabe einer Verpflichtung des Stürmers im vergangenen November wartet der Klub weiter auf die Erteilung der Spielgenehmigung. Der Weltverband FIFA vertritt die Ansicht, Modeste habe beim chinesischen Klub Tianjin Quanjian ohne triftigen Grund gekündigt, die Urteilsbegründung lässt aber weiter auf sich warten.

Diese will der FC, der im Rechtsstreit zwischen den Chinesen und Modeste nicht beteiligt ist, abwarten, ehe weitere Schritte eingeleitet werden.

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Köln ging von wirksamer Kündigung aus 

"Dass sich die juristische Situation noch so verkompliziert, war in dieser Form nicht abzusehen", sagte Schumacher. Die Kölner gingen im Herbst wohl aufgrund einer Klausel in Modestes Vertrag von einer wirksamen Kündigung aus. Reue angesichts der erneuten Verpflichtung des Mannes, der den Klub in der Saison 2016/2017 in den Europacup geschossen hatte, sei aber nicht angebracht.

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"Welches Risiko ist denn für den Klub entstanden? Wo läge die Blamage?", fragte Schumacher auch mit Blick auf die Präsentation des Franzosen im Rahmen des 70-jährigen Klub-Jubiläums: "Dass wir versucht haben, einen Topstürmer zurückzuholen, der sich trotz anderer Möglichkeiten zum FC bekennt? Man muss auch mal aggressiv vorgehen. Der schlimmste Fall wäre doch gewesen: Wir versuchen es erst gar nicht - und Tony spielt in der Rückrunde für einen anderen Verein." Der Klub arbeite weiterhin "daran, dass Tony wieder für den FC auflaufen kann."

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