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Wehen Wiesbaden spielt in der kommenden Saison zweitklassig
Wehen Wiesbaden spielt in der kommenden Saison zweitklassig © Getty Images
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Ingolstadt - Wehen Wiesbaden gewinnt das Relegations-Rückspiel beim FC Ingolstadt mit 3:2 und steigt in die zweite Liga auf. Die Schanzer müssen eine Etage tiefer.

Der FC Ingolstadt hat sein Polster aus dem Relegationshinspiel überraschend verspielt und ist nach einer bitteren Niederlage in die 3. Liga abgestiegen. Wehen Wiesbaden kehrt wieder in die 2. Bundesliga zurück.

Der FCI, der den ersten Vergleich mit 2:1 gewonnen und vor zwei Jahren sogar noch in der Fußball-Bundesliga gespielt hatte, verlor am Dienstagabend das Rückspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 2:3 (1:3). (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

"Sind zu unrecht abgestiegen"

"Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man sagen, dass wir zu unrecht abgestiegen sind", sagte Ingolstadts Mergim Mavraj im ZDF: "Wir haben es uns selbst zuzuschreiben. Wir haben nicht mutig gespielt, man hat nicht gemerkt, dass wir der Zweitligist sind."

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Ganz anders war die Stimmung bei den Hessen. "Ich spüre pure Freude. Es ist Wahnsinn", jubelte Niklas Schmidt. Sportdirektor Christian Hock sprach der Mannschaft "ein riesiges Kompliment" aus und betonte: "Das war eine einzigartige Energieleistung."

FCI nach neun Jahren wieder drittklassig

Daniel Kyereh (11.) und Max Dittgen (30.) trafen für die Hessen. Zudem unterlief Ingolstadts Björn Paulsen (43.) ein Eigentor - das zwischenzeitliche 1:1 durch Konstantin Kerschbaumer (13.) und Paulsens Treffer ins "richtige" Tor (68.) waren zu wenig für den FCI, der zuletzt in der Saison 2009/10 in der 3. Liga gespielt hatte.

Wiesbaden kehrt nach zehn Jahren in die 2. Bundesliga zurück. Zudem sorgte der SVWW für den achten Erfolg eines Drittligisten in der Relegation - nur dreimal hat der jeweilige Zweitligist triumphiert.

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Wiesbaden mit Wucht und Entschlossenheit

Ingolstadts Trainer Tomas Oral hatte im Vorfeld vor den Hessen gewarnt. "Wenn man sich zu sicher fühlt, kann es passieren, dass es in die andere Richtung geht. Es gibt keine Sicherheit", hatte er gesagt - und doch schienen seine Spieler von der Wucht und Entschlossenheit der Wiesbadener überrascht. Zwar konterte Kerschbaumer das frühe 0:1 durch Kyereh umgehend, doch in der Folge erspielte sich Wiesbaden ein Übergewicht.

Nach der Pause drängte Ingolstadt vor 12.420 Zuschauern auf den Anschluss, doch Wiesbadens Torhüter Markus Kolke parierte zweimal stark gegen Dario Lezcano (51., 53). Zudem sorgte der SVWW auch immer wieder für Entlastung. Gökhan Gül hatte die Entscheidung auf dem Fuß, er traf aber nur die Latte (61.). Paulsen leitete dann mit seinem Treffer noch eine spannende Schlussphase ein.

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