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Mirko Slomka muss bei Hannover 96 um seinen Job zittern
Mirko Slomka muss bei Hannover 96 um seinen Job zittern © Imago
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Hannover - Hannover 96 kommt gegen den 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga unter die Räder. Der Klub spricht Coach Mirko Slomka weiter das Verrauen aus - vorerst.

Trainer Mirko Slomka ist mit Hannover 96 auch im vierten Heimspiel sieglos geblieben. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Zum Abschluss des achten Spieltags in der 2. Bundesliga unterlagen die Niedersachsen im Duell der Absteiger dem 1. FC Nürnberg 0:4 (0:3). Durch die bereits vierte Niederlage in dieser Spielzeit rutschten die in der Krise steckenden Niedersachsen mit acht Punkten auf Rang 15 ab. (SERVICE: Tabelle der 2. Bundesliga)

"Es ist schwer zu erklären, das ist ein tiefer Einschnitt. Wir haben schwere Fehler in der Defensive gemacht", sagte Slomka tief enttäuscht bei Sky: "Ich habe keine Ahnung, was in die Jungs in der Defensive gefahren ist. Man muss den Fans zeigen, dass man unbedingt will - und da ging heute wenig. Es ist für alle eine Riesenenttäuschung."

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Schlaudraff stärkt Slomka den Rücken

Trotz der erneut bitteren Pleite will der Bundesliga-Absteiger vorerst an seinem Trainer festhalten. Auf die Frage der Bild, ob es mit dem Trainer gegen Dresden weitergehe, erklärte Sportdirektor Jan Schlaudraff: "Absolut. Und dann hoffen wir, dass wir die Woche so arbeiten, dass wir in Dresden ein erkennbar anderes Gesicht zeigen." 

Direkt nach Spiel am Montag hatte Schlaudraff die Mannschaft in die Pflicht genommen. "Wir sind schon sehr enttäuscht heute. Wir brauchen jetzt nicht über den Trainer sprechen. Wir müssen die Mannschaft in die Pflicht nehmen. Es sitzen alle in einem Boot. Im Moment müssen wir eher nach unten gucken." 

Hack sorgt vor der Halbzeit für Vorentscheidung

Georg Margreitter (3.) brachte die Gäste vor 26.800 Zuschauern nach einer schön ausgeführten Freistoßvariante mit dem ersten Torschuss der Partie in Führung. Mitte der ersten Halbzeit erhöhte Hanno Behrens (26.) nach einer Verlängerung von Robin Hack per Kopf für die Franken. (SERVICE: Spielplan der 2. Bundesliga)

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Vor dem Pausenpfiff sorgte Hack (45.) nach einem Sololauf gegen desaströs verteidigende Hannoveraner, die ihr erstes Montagsspiel seit 2002 verloren, bereits für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Margreitter (83.) mit seinem zweiten Treffer.

Der seit fünf Spielen ungeschlagene FCN kletterte fünf Plätze auf Rang sieben und hat zwölf Zähler auf dem Konto.

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