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Jürgen Klinsmann teilt dem VfB Stuttgart in einer persönlichen Erklärung mit, für kein Amt im Verein zur Verfügung zu stehen. Der Verein reagiert.

VfB-Ikone Jürgen Klinsmann hat seinem Herzensverein eine Absage erteilt.

"Per Mail habe ich dem Präsidialrat des VfB Stuttgart mitgeteilt, dass ich in der jetzigen Führungs-Konstellation des Vereins für weitere Gespräche für das Amt des Vorstandsvorsitzenden und auch für ein anderes Amt beim VfB nicht zur Verfügung stehe", schrieb der 55-Jährige in einer persönlichen Erklärung.

"Die gesamte Kommunikation und Korrespondenz sowohl mit dem Präsidialrat des VfB als auch mit einer Personal-Beratungsagentur aus München waren für mich nicht zielführend und ohne jegliche Dringlichkeit vonseiten des VfB", führte der ehemalige Bundestrainer weiter aus. Er drücke dem Zweitligisten aber "weiterhin alle Daumen und hoffe, dass er bald wieder in den Regionen spielt, wo er aufgrund seiner Möglichkeiten auch hingehört."

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Am Donnerstag reagierte der Verein. "Die Aussagen von Jürgen Klinsmann, dass die Kommunikation nicht zielführend und ohne jegliche Dringlichkeit seitens des VfB gewesen sein soll, haben uns überrascht und sind nicht nachvollziehbar", sagte Interimspräsident Bernd Gaiser im Namen des Aufsichtsrates der Schwaben kühl.

Am Samstag sollten die Verhandlungen zwischen der Führung des Zweitligisten und VfB-Ikone Klinsmann eigentlich fortgesetzt werden. Man bedauere, so Gaiser, "dass nach einem ersten konstruktiven Gespräch mit ihm nun keine Vertiefung der Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit stattfinden wird". Klinsmann habe doch gewusst, "dass wir auch Gespräche mit weiteren Kandidaten führen und der sorgfältige Auswahlprozess für die Position des Vorstandsvorsitzenden längere Zeit in Anspruch nehmen wird".

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Posten des VfB-Präsidenten vakant

Noch vor wenigen Wochen hatte Klinsmann erklärt, dass "der Informationsaustausch" mit seinem früheren Klub "sehr positiv" verlaufen würde. Der Weltmeister von 1990 sollte das neu geschaffene Amt als Vorstandsvorsitzender der VfB Stuttgart AG übernehmen. Als Sportvorstand fungiert aktuell Thomas Hitzlsperger, Sven Mislintat ist Sportdirektor. Der Posten des Präsidenten beim VfB ist nach dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich vakant.

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Der in den USA lebende Klinsmann hatte im vergangenen November geäußert, dass "mein Herz noch immer für den VfB schlägt" und es ihn "mit meiner Erfahrung und meinem Netzwerk in den Profizirkus zurück zieht". Derzeit arbeitet Klinsmann als Experte für den TV-Sender RTL bei Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft. Für den VfB war er als Profi von 1984 bis 1989 aktiv, zuletzt bekleidete er den Posten des amerikanischen Nationaltrainers (bis November 2016).

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