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LUEBECK, GERMANY - AUGUST 11: Enver Cenk Sahin of St. Pauli runs with the ball during the DFB Cup first round match between VfB Luebeck and FC St. Pauli at Stadion an der Lohmuehle on August 11, 2019 in Luebeck, Germany. (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)
LUEBECK, GERMANY - AUGUST 11: Enver Cenk Sahin of St. Pauli runs with the ball during the DFB Cup first round match between VfB Luebeck and FC St. Pauli at Stadion an der Lohmuehle on August 11, 2019 in Luebeck, Germany. (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images) © Getty Images
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Hamburg - Cenk Sahin solidarisiert sich mit den türkischen Militär-Aktionen im Norden Syriens und löst damit heftige Kritik aus. Sein Verein FC St. Pauli äußert sich öffentlich.

Cenk Sahin vom FC St. Pauli hat mit einem Internet-Post für heftige Reaktionen innerhalb seines Vereins gesorgt.

Der Mittelfeldspieler zeigte sich solidarisch mit dem Angriff des türkischen Militärs auf die Kurdengebiete in Syrien.

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"Der FC St. Pauli distanziert sich klar von dem Inhalt, weil er mit den Werten des Vereins nicht vereinbar ist. Der Verein hat mit dem Spieler gesprochen und arbeitet intern die Thematik auf. Nie wieder Krieg!", schrieb der Verein auf seiner Homepage.

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Ultras fordern Trennung von Sahin

Die Ultras des Hamburger Kiezklubs forderten indes bereits die sofortige Trennung vom 25 Jahre alten Türken. "Es ist nicht der erste sprachliche und mediale Ausrutscher von Sahin in dieser Thematik, bereits in der Vergangenheit äußerte er sich pronationalistisch, regimetreu und verächtlich über das Sterben der kurdischen Bevölkerung", heißt es in einem Statement vom St. Pauli-Fans.

Sie fordern: "Für uns Ultras steht deshalb fest, dass Cenk Sahin nicht mehr im Trikot des FC Sankt Pauli aufläuft. Wir fordern den Verein auf, Cenk Sahin am heutigen Freitag, den 11. Oktober, zu entlassen!"

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Sahin hatte im Internet auf Türkisch gepostet: "Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und der Armeen. Unsere Gebete sind mit euch!"

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