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Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt gegen Holger Badstuber, aufgrund seiner Beleidigung gegen die Schiedsrichter. Badstuber erhält Beistand vom Sportdirektor.

Holger Badstuber droht nach seinem Platzverweis und der darauffolgenden Schiedsrichter-Beleidigung im Zweitligaspiel des VfB Stuttgart gegen Holstein Kiel eine längere Sperre. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag bestätigte, hat der DFB-Kontrollausschuss ein Ermittlungsverfahren gegen den Ex-Nationalspieler eingeleitet.

Badstuber hatte beim überraschenden 0:1 der Schwaben am Sonntag in der 53. Minute Gelb-Rot gesehen. Als er vom Platz ging, schimpfte er vulgär in Richtung der Unparteiischen ("Ihr seid Muschis geworden!") - gut hörbar für die TV-Zuschauer über die Platzmikrofone. Damit könnte Badstuber länger gesperrt werden, als das eine nach einer Gelb-Roten Karte ohnehin vorgesehene Spiel.

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Entschuldigung von Badstuber - Gomez beschwichtigt

Via Twitter hat sich der 30-Jährige inzwischen für die Entgleisung entschuldigt. "Ich habe mich ungerecht behandelt gefühlt und falsch reagiert. Das tut mir leid (...). Ich bin meiner Vorbildfunktion nicht gerecht geworden", schrieb Badstuber.

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VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hatte nach dem Spiel um Verständnis geworben. "Ich hoffe, dass man das Wort nicht auf die Goldwaage legt", sagte er. Badstubers Mitspieler Mario Gomez meinte: "Natürlich macht man das nicht, und er würde es jetzt wahrscheinlich auch nicht mehr machen. In der Situation ist das aber auch Fußballdeutsch. In der Emotion auf dem Fußballplatz fallen noch ganz andere Wörter."

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