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Beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Stuttgart und Karlsruhe kam es zu unschönen Szenen
Beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Stuttgart und Karlsruhe kam es zu unschönen Szenen © Getty Images
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Der Zweitliga-Sonntag hat es in sich. In Stuttgart steigt das heiße Baden-Württemberg-Derby zwischen dem VfB und dem KSC. Zeitgleich bittet Fürth den Club zum Frankenderby.

Wenn im Südwesten der VfB Stuttgart auf den Karlsruher SC trifft, lässt das sogar Fußball-Muffel nicht kalt.

Es geht um den alten Kampf zwischen Schwaben und Baden, eine Fehde, die Jahrhunderte alt ist und nach wie vor das Bundesland Baden-Württemberg spaltet.

Nicht umsonst haben Bundestrainer Joachim Löw und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Besonnenheit und Deeskalation aufgerufen. Die letzten Duelle verliefen nämlich nie störungsfrei.

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VfB seit 1965 zu Hause ohne Derby-Niederlage

Dass die Stuttgarter mit Tim Walter einen badischen und die Karlsruher mit Alois Schwartz einen schwäbischen Trainer haben, lässt einen gewissen Romeo-und-Julia-Charakter vermuten. (2. Bundesliga: VfB Stuttgart - Karlsruher SC, Sonntag ab 13.30 Uhr im LIVETICKER)

Doch nicht bei den Trainern! Walter nimmt die Rolle als VfB-Trainer voll an. Mit der Gewissheit, dass der VfB zu Hause gegen Karlsruhe seit 1965 ungeschlagen ist, ist er von einem weiteren Sieg seiner zuletzt kriselnden Mannschaft überzeugt: " "Wir wissen, dass wir alles geben müssen und werden entsprechend auch die Tore erzielen und keines kassieren."

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Sein Gegenüber Sprach darauf von einer Respektlosigkeit Walters. Die erste Pfeile sind also abgeschossen. Bleibt abzuwarten, wer am Sonntag den prestigeträchtigen Sieg einfahren kann.

Nürnberg mit neuem Trainer in die Erfolgsspur?

Für den 1. FC Nürnberg läuft es derzeit überhaupt nicht rund. Mit nur 14 Punkten nach 13 Spielen stecken die Clubberer im Tabellenkeller fest - und damit weit weg von anvisiertem Ziel "Wiederaufstieg".

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Neu-Trainer Jens Keller, der gegen Lokalrivalen Fürth sein Debüt feiert, schrieb diesen auch direkt ab und will sich stattdessen auf das Tagesgeschäft konzentrieren. Vielleicht sorgt das Derby für die Trendwende? (2. Bundesliga: SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnber, Sonntag ab 13.30 Uhr im LIVETICKER)

Keller weiß worauf es ankommt: "Es wird sehr wichtig sein, dass wir kühlen Kopf bewahren. Natürlich braucht man auch die nötige Aggressivität, in einem Derby umso mehr."

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