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HANOVER, GERMANY - SEPTEMBER 30: Head coach Mirko Slomka of Hannover 96 reacts during the Second Bundesliga match between Hannover 96 and 1. FC Nürnberg at HDI-Arena on September 30, 2019 in Hanover, Germany. (Photo by Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images)
Trainer Mirko Slomka erlebt schwierige Zeiten bei Hannover 96 © Getty Images
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Hannover 96 schafft auch gegen den SV Sandhausen nur ein Remis - für Coach Mirko Skomka wird's brenzlig. In Regensburg gibt's ein Torfestival.

Der Heimfluch von Hannover 96 nimmt kein Ende - und Mirko Slomkas Trainerstuhl wackelt bedenklich.

Der letztjährige Bundesliga-Absteiger kam auch gegen den SV Sandhausen nach einer schwachen Leistung nur zu einem 1:1 (1:0), im sechsten Versuch gelang immer noch nicht der ersehnte erste Heimsieg in der 2. Liga. Die Abstiegszone ist nah. (SERVICE: Tabelle der 2. Liga)

"Die Mannschaft hat die Arbeit komplett eingestellt", sagte Slomka bei Sky. "Der Druck ist berechtigt, die Enttäuschung der Fans auch. Ich halte das aus - ob andere das aushalten, kann ich nicht sagen."

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Für Slomka wird es eng bei 96

Fünfmal bereits hatte 96 seine Fans zu Hause mit Fußball zum Abgewöhnen gequält. Diesmal traf Hendrik Weydandt (7.) vor nur noch 24.100 Zuschauern zwar früh und sehenswert zum 1:0 - gut wurde es danach dennoch nicht. (SERVICE: Spielplan der 2. Liga)

Sandhausen hatte im Duell der Tabellennachbarn mehrere exzellente Chancen, einem Tor von Kevin Behrens wurde wegen Abseitsposition nach Videobeweis die Anerkennung verweigert (28.). Schließlich traf Aziz Bouhaddouz (63.) kurz nach seiner Einwechslung zum verdienten Ausgleich für den seit sieben Spielen sieglosen SVS. (Der TICKER zum Nachlesen)

Was Slomkas Lage nicht unbedingt stabilisiert: Zuletzt hatte Sportchef Jan Schlaudraff betont: "Es ist klar, dass wir jetzt das nächste Heimspiel gewinnen müssen, um vernünftig dazustehen."

Sechs-Tore-Festival in Regensburg

Der SSV Jahn Regensburg verspielte zudem zum Auftakt des 12. Spieltages gegen den VfL Osnabrück eine zweimalige Zwei-Tore-Führung und musste sich mit einem 3:3 (2:0) begnügen. 

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Regensburg spielte anfangs weiterhin überraschend stark. Jan-Marc Schneider (34.) per Fallrückzieher, Marco Grüttner (43.) am Ende eines perfekten Konters und Chima Okoroji (53.) erzielten die Tore gegen Osnabrück, das sich immer wieder selbst in Bedrängnis brachte.

Allerdings stemmten sich die Gäste auch gegen die Niederlage und gaben niemals auf. Marcos Alvarez (49.) und Moritz Heyer (63./72.) sicherten einen verdienten Punkt im siebten VfL-Spiel in Serie ohne Sieg. Regensburg verpasste den möglichen Sprung auf Rang vier.

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