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Marc-Oliver Kempf brachte den VfB Stuttgart gegen Heidenheim in Führung © Getty Images
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Stuttgart - Pellegrino Matarazzo verbucht im ersten Spiel als neuer Trainer des VfB Stuttgart den ersten Sieg. Dynamo Dresden gewinnt ein umkämpftes Kellerduell.

Trainer Pellegrino Matarazzo hat beim VfB Stuttgart einen Einstand nach Maß gefeiert.

Im schwäbischen Verfolgerduell gegen den 1. FC Heidenheim setzte sich der VfB am 19. Spieltag daheim mit 3:0 (1:0) durch und sprang damit zumindest für 24 Stunden auf einen direkten Aufstiegsplatz. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Der Hamburger SV könnte mit einem Sieg am Donnerstag gegen den 1. FC Nürnberg (2. Bundesliga: Hamburger SV - 1. FC Nürnberg, ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) wieder an Stuttgart vorbeiziehen. (Ergebnisse und Spielplan)

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"Es gibt immer Luft nach oben, aber ich bin stolz auf die Jungs, sie haben das gut umgesetzt", sagte Matarazzo dem SWR: "Wir haben hinten wenig anbrennen lassen, das ist immer wichtig. Wir hatten über die meiste Zeit die Kontrolle, das war positiv."

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Marc-Oliver Kempf (32.), Nicolas Gonzalez (76.) und der eingewechselte Mario Gomez (86.) trafen für den VfB, der sich nach zwei Unentschieden vor der Winterpause von Tim Walter getrennt und den bisherigen Hoffenheimer Co-Trainer Matarazzo als Nachfolger verpflichtet hatte.

Für den zuvor mit Stuttgart punktgleichen Tabellenvierten aus Heidenheim war es die erste Niederlage nach zehn Punkten aus vier Spielen.

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Gomez trifft unmittelbar nach seiner Einwechslung

Stuttgart war vor 52.585 Zuschauern in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, ohne aber restlos zu überzeugen. Dennoch fiel der Führungstreffer verdient, als Kempf eine Flanke von Daniel Didavi im zweiten Anlauf per Abstauber versenkte. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Didavi selbst verpasste kurz nach der Pause die große Chance zum 2:0 (46.). Der Stuttgarter Sieg gegen zu harmlosen Heidenheimer geriet aber nicht mehr in Gefahr, Gonzalez sorgte per Kopf für die Vorentscheidung. Gomez beseitigte unmittelbar nach seiner Einwechslung die letzten Zweifel am Sieg.

Dresden gewinnt Kellerduell und verschärft KSC-Krise

Dynamo Dresden schöpft im Kampf gegen den Abstieg neue Hoffnung.

Der Tabellenletzte startete mit einem 1:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC ins neue Jahr und feierte im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Markus Kauczinski den ersten Sieg - ausgerechnet gegen dessen Ex-Klub. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nach dem vierten Saisonerfolg noch vier Punkte.

Die Freiburger Leihgabe Marco Terrazzino brachte die Sachsen, die zuvor fünfmal in Folge sieglos geblieben waren, in Führung (38.). 27.595 Zuschauer sahen eine schwache Partie mit wenigen Höhepunkten, die Gastgeber gingen mit mehr Aggressivität und Zweikampfstärke zu Werke.

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Im ersten Einsatz nach der Winterpause kamen die Störche gegen Darmstadt 98 nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und warten seit mittlerweile vier Spielen auf einen Sieg. Der bislang letzte Dreier im eigenen Stadion gelang Ende Oktober gegen Bochum (2:1).

Stefan Thesker (30.) brachte die Kieler nach vorn, Serdar Dursun traf kurz vor der Pause für Darmstadt (45.), das auch im dritten Zweitligaspiel in Kiel keinen Sieg holte. Die Norddeutschen (24 Punkte) liegen damit weiter zwei Zähler vor den Hessen (22).

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