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Dirk Carlson erlitt gegen Osnabrück eine Kopfverletzung
Dirk Carlson erlitt gegen Osnabrück eine Kopfverletzung © dpa Picture-Alliance
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Der Karlsruher SC verspielt im Abstiegskampf der 2. Bundesliga einen Sieg. Überschattet wird die Partie von der schweren Kopfverletzung von Dirk Carlson.

Schreckmoment für den Karlsruher SC!

Abwehrspieler Dirk Carlson hat sich beim 1:1 (1:0) im Zweitligaspiel gegen den VfL Osnabrück eine Kopfverletzung zugezogen. (Ergebnisse/Spielplan der 2. Bundesliga)

Der 21-Jährige wollte nach einer Ecke (29.) mit dem Kopf zum Ball, während Osnabrücks Stürmer Assam Ceesay im eigenen Strafraum den Ball aus der Drehung per Befreiungsschlag klären wollte. Dabei erwischte Ceesay seinen Gegenspieler unglücklich mit dem Fuß am Kopf.

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Carlson ging zu Boden, wurde minutenlang behandelt und schließlich mit dick bandagiertem Kopf auf einer Trage abtransportiert. Am Abend gab der KSC Entwarnung. Carlson habe sich eine Schnittwunde vom gegnerischen Stollen zugezogen, heißt es. Er sei nur vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. (Den gesamten Spieltag im Ticker zum Nachlesen)

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Ceesay sieht Rot und entschuldigt sich

Ceesay sah für die Aktion die Rote Karte, wartete aber während der Behandlung Carlsons an dessen Seite, um sich zu entschuldigen.

Am Samstagabend meldete sich Ceesay zudem via Twitter zu Wort und wünschte seinem Gegenspieler schnelle Genesung: "Es tut mir so leid, Dirk! Ich wünschte, ich hätte dich nach dem Spiel noch sehen können, um mich für die Verletzung zu entschuldigen. Es war nicht meine Absicht, ich habe dich nicht gesehen. Ich hoffe, du nimmst meine Entschuldigung an."

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Der KSC retweetete Ceesays Post und kündigte an, die Genesungswünsche weiterzugeben.

Den auf Ceesays Foul folgenden Strafstoß parierte VfL-Torhüter Philipp Kühn gegen Marvin Wanitzek. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit markierte Philipp Hofmann (45.+4) mit dem ersten Karlsruher Tor seit 64 Tagen dann aber doch die Führung für die Hausherren. Marcos Álvarez glich auf den letzten Drücker (90.+3) für die dezimierten Gäste aus.

Die Badener kletterten durch den Punktgewinn immerhin auf Relegationsplatz 16. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Kiel siegt im Verfolger-Duell

Holstein Kiel hielt unterdessen mit einem Sieg im Verfolger-Duell den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Die Norddeutschen setzten sich bei Erzgebirge Aue mit 2:1 (1:0) durch und verkürzten den Rückstand auf den Relegationsrang drei auf fünf Punkte.

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Die Tore erzielten der vom 1. FC Köln ausgeliehene Salih Özcan (42.) und Emmanuel Iyoha (63.). Die "Störche" sind damit seit sechs Spielen ungeschlagen. Die Auer, für die der eingewechselte Dimitrij Nazarov (70.) lediglich zum 1:2-Anschluss traf, warten dagegen noch auf den ersten Sieg im neuen Jahr und müssen ihre minimalen Aufstiegshoffnungen wohl begraben.

Darmstadt baut Serie aus

Darmstadt 98 baute mit dem zweiten Sieg nacheinander seine Punkteserie aus und etablierte sich im Tabellenmittelfeld. Die Lilien gewannen gegen den SV Sandhausen mit 1:0 (0:0), vor den beiden Erfolgen hatte Darmstadt fünf Unentschieden verbucht.

Immanuel Höhn (59.) sorgte mit seinem Treffer dafür, dass Darmstadt (29 Punkte) an Sandhausen (27) vorbeizog. Drei Minuten später wurde er nach einem Foulspiel jedoch mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

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Nach einer temporeichen Anfangsphase, in der Sandhausens Denis Linsmayer (9.) seine Mannschaft in Führung hätte schießen können, verlor die Partie zunehmend an Attraktivität. Erst nach einer guten halben Stunde tauchte Darmstadts Torjäger Serdar Dursun (34.) gefährlich vor dem SVS-Tor auf, sein Kopfball verfehlte das Ziel aber meterweit.

Und auch nach dem Seitenwechsel boten beide Mannschaften den 14.310 Zuschauern zunächst Magerkost, alles deutete auf 45 Minuten gähnende Langeweile hin. Bezeichnenderweise traf nach einem Eckball dann der völlig freistehende Innenverteidiger Höhn.

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