vergrößernverkleinern
Hannover 96 setzte in Nürnberg ein Ausrufezeichen
Hannover 96 setzte in Nürnberg ein Ausrufezeichen © Imago
Lesedauer: 3 Minuten
teilenE-MailKommentare

In der 2. Liga erzielt Wehen Wiesbaden fünf Tore in einer Halbzeit - und setzt im Abstiegskampf ein Ausrufezeichen. Hannover siegt unterdessen beim FCN.

Hannover 96 ist im Duell der schon wieder bedrohten Bundesliga-Absteiger ins Mittelfeld der Zweitliga-Tabelle vorgerückt.

Die Niedersachsen gewannen beim 1. FC Nürnberg am Freitag verdient 3:0 (2:0) und kletterten damit zumindest vorübergehend auf den neunten Platz. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz - für den Club sind es nur noch vier. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Im Hinspiel war Hannover zu Hause mit 0:4 untergegangen, diesmal schlug sich 96 weit, weit besser: Timo Hübers (18.) mit seinem ersten Profitor, Linton Maina (27.) mit einem Linksschuss aus spitzem Winkel und Hendrik Weydandt (90.) sicherten den Sieg beim unerklärlich schwachen FCN-Team von Trainer Jens Keller. (Spielplan der 2. Bundesliga)

Anzeige

Die Highlights der Freitagsspiele ab 22.30 Uhr in Sky Sport News HD - Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1

Erst nach dem 0:2 stabilisierten sich die Nürnberger ein wenig, sie blieben aber fast durchgehend harmlos. Auch Kellers Auswechslungen brachten keine Besserung. Hannover, das Stürmer Marvin Ducksch aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen hatte, verwaltete die Führung souverän. Es genügte 96, keine gravierenden Abwehrfehler zu machen. 

Wehen Wiesbaden mit Kantersieg

Im Duell der Krisenklubs beendete der SV Wehen Wiesbaden mit einem historischen Torfestival beim VfL Osnabrück seine Sieglosserie. Die Hessen setzten sich an der Bremer Brücke nach fünf Spielen ohne Dreier mit 6:2 (5:2) durch - großzügig unterstützt durch katastrophale Fehler der Gastgeber. Wiesbaden kletterte auf den Abstiegsrelegationsplatz. Osnabrück liegt nach der achten Partie ohne Sieg nur noch vier Punkte davor. 

Meistgelesene Artikel

Manuel Schäffler (5., 26. und 45.), Max Dittgen (7.) und Stefan Aigner (15.) machten in der historischen ersten Hälfte aus einem 0:1-Rückstand eine beruhigende Führung. Benjamin Girth hatte bereits in der dritten Minute für Osnabrück getroffen. Moritz Heyer verkürzte in der Nachspielzeit (45.+2). Daniel Kyereh (90.+2) erzielte das Tor zum Endstand. Nur 1997, beim 7:6 des 1. FC Kaiserslautern gegen den SV Meppen, hatte es in einem Zweitligaspiel mehr Tore in der ersten Halbzeit gegeben - damals acht (6:2). 

Jetzt aktuelle Fanartikel der 2. Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Die Defensive der Niedersachsen fiel auseinander: U21-Nationalspieler Felix Agu leitete mit einem Fehlpass das 1:1 ein, ehe er Schäffler anschoss und der Ball über die Linie sprang. Auch beim zweiten Gegentor landete sein Aufbaupass beim Gegner. Beim 1:3 rutschte der 20-Jährige, der im Sommer ablösefrei zu Werder Bremen wechseln wird, aus - bereits nach 22 Minuten wurde er ausgewechselt. 

Doch auch sein Ersatz patzte: Kevin Wolze rutschte weg, verlor den Ball an Aigner, der Schäffler bediente. Beim 1:5 ließ Wolze Schäffler davon laufen. 

Nächste Artikel
previous article imagenext article image