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Der VfL Bochum besiegt den SC Paderborn mit 3:0
Der VfL Bochum besiegt den SC Paderborn mit 3:0 © Imago
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Die SpVgg Greuther Fürth ist neuer Spitzenreiter in der 2. Liga. Die Franken gewannen in Sandhausen und liegen nun vor dem VfL Bochum. Die Westfalen bezwangen Paderborn.

Die SpVgg Greuther Fürth hat im Fernduell mit dem VfL Bochum zumindest für eine Nacht die Tabellenspitze der 2. Liga erobert.

Mit einem 3:0 (2:0) beim SV Sandhausen zogen die Franken am Freitag am bisherigen Spitzenreiter Holstein Kiel vorbei. Bochum bezwang den kriselnden SC Paderborn ebenfalls 3:0 (0:0) und hat nach elf Spielen einen Punkt weniger als Fürth auf dem Konto. (Tabelle der 2. Bundesliga)

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Fürth, das nach fünf Siegen in Serie zuletzt überraschend gegen den 1. FC Heidenheim verloren hatte, drückte auf ein schnelles Führungstor. Doch Kevin Behrens rettete gegen einen Kopfball von Mergim Mavraj spektakulär auf der Linie (6.). (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

Bochum dreht nach der Pause auf

Auf dem tiefen Rasen war das Kombinieren schwierig, aber der SVS half kräftig mit: Julian Green (30.) war bei seinem Tor am Elfmeterpunkt sträflich frei, kein Sandhäuser Abwehrspieler stand in fünf Metern Umkreis. Jamie Leweling tunnelte drei Minuten später Torhüter Martin Fraisl zum 2:0. 

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Von den Gastgebern, die Richtung Abstiegsränge abzurutschen drohen, kam zu wenig Gegenwehr. Dickson Abiama (88.) sorgte für den Endstand.  (Die Spiele zum Nachlesen im Ticker)

Bochum hatte in einer kampfbetonten ersten Halbzeit rund 70 Prozent Ballbesitz, aber keineswegs die besseren Chancen: Paderborn war mehrmals der Führung nahe. Kai Prögers Schuss aufs kurze Eck wurde geblockt (8.), Chris Führich scheiterte an VfL-Torhüter Manuel Riemann (40.). 

Die zweite Halbzeit begann allerdings mit der Riesenchance zum 1:0 - SCP-Torwart Leopold Zingerle parierte gegen Robert Zulj (47.), der sieben Minuten später einen Konter zur Führung abschloss und nach einer Stunde auch per Foulelfmeter traf. Der VfL spielte wie entfesselt, mit dem dritten Tor durch Simon Zoller (61.) war die Begegnung entschieden.

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