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Der VfL Bochum kassiert eine deutliche Niederlage beim SC Paderborn
Der VfL Bochum kassiert eine deutliche Niederlage beim SC Paderborn © Imago
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Der VfL Bochum verliert beim SC Paderborn deutlich und verpasst es, den Abstand zum HSV zu vergrößern. Der FC St. Pauli siegt erneut.

Der VfL Bochum kann in der 2. Bundesliga den Patzer von Konkurrent Hamburger SV nicht nutzen! 

Nach der Pleite des HSV zum Auftakt des 28. Spieltages (1:2 gegen Darmstadt) unterlag auch der Tabellenführer beim SC Paderborn mit 0:3 (0:2). Dennoch hat der VfL bei vier Punkten Vorsprung auf die Verfolger weiter die besten Aufstiegschancen. (SC Paderborn - VfL Bochum: Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Julian Justvan (36.), Sven Michel (39.) und Christopher Antwi-Adjei (73.) trafen für Paderborn. Die Ostwestfalen zeigten sich bei ihrem verdienten Erfolg unbeeindruckt von der Entscheidung ihres Trainers Steffen Baumgart, den auslaufenden Vertrag am Saisonende nicht zu verlängern.  (Service: Tabelle der 2. Bundesliga)

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"Das heute war die unnötigste Niederlage, die ich seit langem gesehen habe", haderte Bochum-Keeper Manuel Riemann nach der Partie bei Sky. Auf die Konkurrenz will er allerdings nicht schauen. "Es heißt immer, die Konkurrenz habe uns etwas auf dem Silbertablett serviert. Wir spielen eine ganz hervorragende Runde. Wir haben heute ein Spiel verloren, in der Höhe auf jeden Fall das eine oder andere Tor zu hoch. Wir haben heute das nötige Matchglück, das gehört auch manchmal dazu."

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Für Paderborn-Trainer hat die Abschiedstournee begonnen, auch wenn er selbst von diesem Wort nichts hören will. "Das mit Abschiedstour sollten wir gleich lassen. Wir wollen schon noch punkten und zeigen, dass wir guten Fußball spielen können", erklärte er.

Paderborn mit mutigem Beginn

Die Gastgeber traten gegen den Favoriten von Beginn an mutig auf. Justvan bot sich bei seinem Flachschuss an den Pfosten die erste Chance zur Führung (16.). Bochum tat sich schwer, es mangelte im Spiel nach vorne an Durchschlagskraft. Thomas Eisfeld vergab die einzige gute Möglichkeit vor der Pause (23.). (Service: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Paderborn hatte mehr Zug zum Tor und belohnte sich mit einem Doppelschlag. Justvan traf im Nachschuss, Michel schloss einen sehenswerten Konter eiskalt ab. 

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Die Gäste erhöhten im zweiten Durchgang den Druck und drängten die Paderborner in die Defensive. Der VfL tat sich aber weiterhin schwer, klare Chancen herauszuspielen. Simon Zoller vergab zudem aus bester Position kläglich (69.). Antwi-Adjei sorgte nach einem Konter für die Entscheidung.

Höhenflug von St. Pauli hält an

Der FC St. Pauli hat erneut seine Auswärtsstärke demonstriert. Die Mannschaft von Trainer Timo Schultz gewann bei Erzgebirge Aue mit 3:1 (1:0). Die Hamburger, die seit Anfang Januar auswärts ungeschlagen sind, festigten mit nun 41 Punkten den achten Platz, Aue hält sich mit 37 Zählern im Tabellenmittelfeld. Der Höhenflug der Hamburger hält also an, die Kiezkicker festigen durch den Sieg Platz eins in der Rückrundentabelle. (Erzgebirge Aue - FC St. Pauli: Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

St. Pauli legte durch Doppel-Torschütze Luca Zander (1./56.) einen Blitzstart hin, Rodrigo Zalazar traf ebenfalls (49.). Pascal Testroet gelang der Treffer für Aue (73.).

"Man hat an der Reaktion meiner Mannschaftstkollegen gesehen, dass ich nicht jedes Mal treffe", freute sich Matchwinner Zander nach dem Spiel bei Sky. Er ergänzte: "Ich habe mir in der Kabine auch schon den einen oder anderen Spruch anhören müssen. Umso glücklicher bin ich, dass es heute geklappt hat."

Gleich zu Beginn brachte Zalazar einen Freistoß in den Strafraum, wo Zander im Rücken der Auer Defensive den Ball aus kurzer Distanz ins Tor köpfte. Danach hatte St. Pauli die Partie im Griff und drängte auf den nächsten Treffer. Auch die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster suchte ihre Chancen, die Sachsen kamen jedoch nicht durch. 

Gleich nach der Halbzeitpause legte St. Pauli dank Zalazar nach, der auf Höhe des Strafraums zum Abschluss kam. Zander traf erneut nach einem Freistoß. Anschließend ließen die Gäste zunächst nur noch wenig zu, Testroet nutze seine Chance jedoch effektiv.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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