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Greuther Fürth ging gegen Sandhausen durch einen fiesen Keeper-Patzer in Führung
Greuther Fürth ging gegen Sandhausen durch einen fiesen Keeper-Patzer in Führung © Imago
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Greuther Fürth zieht mit dem Sieg gegen Sandhausen dem HSV davon. Die Franken werfen ein Geschenk weg, überwinden den VAR-Ärger und jubeln nach Hrgotas Traumtor.

Das geschenkte Tor nach einem fiesen Keeper-Patzer weggeworfen und am Ende mit einem Traumtor doch noch das Spiel gedreht!

Die SpVgg Greuther Fürth steuert nach einem wilden Sieg weiter auf Bundesliga-Kurs. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Die Franken gewannen das Nachholspiel gegen Favoritenschreck SV Sandhausen nach Rückstand mit 3:2 (1:1) und festigten Platz zwei der 2. Bundesliga. (Tabelle der 2. Bundesliga)

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Der Vorsprung auf den Hamburger SV auf dem Relegationsplatz beträgt bei einem absolvierten Spiel mehr schon sechs Punkte. 

Die Highlights der Freitagsspiele ab 22.30 Uhr in Sky Sport News - Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1

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Hrgota sichert Fürth-Sieg mit Traumtor

Branimir Hrgota (86.) und ein Eigentor von Alexander Schirow (77.) sicherten Fürth in der Schlussphase den Sieg. (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

Der Ex-Gladbacher Hrgota hatte sich in der Schlussphase mit einem starken Solo gleich gegen zwei Sandhäuser durchgesetzt und im Anschluss die Kugel aus gut 15 Metern unter die Latte gejagt.

Sarpei zwingt Kapino zu üblem Patzer

Die Gastgeber waren durch das erste Profi-Tor von Hans Nunoo Sarpei, Neffe des ehemaligen Bundesliga-Profis Hans Sarpei, früh in Führung gegangen (6.).

Der Schuss des Fürthers aus über 30 Metern kam zentral auf den Keeper, Sandhausens Stefanos Kapino bekam ihn aber nicht abgewehrt und konnte der Kugel nach seinem Patzer nur noch hilflos hinterherschauen.

In der Folge sorgte aber Daniel Keita-Ruel (36./52.) für die zwischenzeitliche Führung des SVS.

Ärger um Sandhausens Ausgleich

Vor allem um das erste Tor des SVS gab es heiße Diskussionen. Nach Ansicht der TV-Bilder gab Schiedsrichter Markus Schmidt das Tor, obwohl Sandhausens Tim Kister in der Entstehung mit Fürths Schlussmann Sascha Burchert zusammenprallte und zudem den Ball an die Hand bekommen hatte.

"Ich weiß garnicht, was ich dazu sagen soll. Das ist einmal ein Schubser, der Torwart knallt gegen den Pfosten, und dann ist es auch noch ein Handspiel", echauffierte sich Fürths Sportdirektor Rachid Azzouzi bei Sky. Referee Schmidt habe ihm auf Nachfrage aber erklärt, er habe kein strafbares Foulspiel gesehen und das Handspiel sei nicht unmittelbar gewesen.

"Der, der Hand gespielt hat, spielt den Ball quer und der andere Spieler schießt ihn rein", schimpfte Azzouzi: "Ich will es einfach nur verstehen."

Keita-Ruel dreht Spiel - aber Fürth kommt zurück

Nach der Pause legte Keita-Ruel sogar seinen zweiten Treffer nach, ehe Schirow den eigenen Schlussmann überwand und Hrgota sogar noch das 3:2 erzielte.

Sandhausen überzeugte zwar nach den Erfolgen gegen den HSV (2:1) und Hannover (4:2) auch im dritten Spiel nach der Corona-Zwangspause, ging am Ende aber leer aus.

Der Vorsprung auf den Relegationsplatz zur 3. Liga beträgt weiter einen Punkt.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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