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Robert Lewandowski (M.) erzielte den späten Ausgleich für den FC Bayern
Robert Lewandowski (M.) erzielte den späten Ausgleich für den FC Bayern © Getty Images
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Eine wissenschaftliche Studie aus der Schweiz zeigt: Investitionsfreudige Klubs schießen mehr Tore und gewinnen dadurch häufiger.

Geld schießt Tore - außer in Wolfsburg, Leverkusen und Hamburg.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Forschungsgruppe "Football Observatory" am Internationalen Zentrum für Sportstudien (CIES) im Schweizer Neuchatel. Die Analysten haben die Tabellen der fünf europäischen Top-Ligen mit den Transferausgaben für Spieler verglichen, die bei den jeweiligen Klubs in dieser Saison aufliefen.

Wolfsburg, derzeit 15. der Bundesliga, ist demnach europaweit der Klub, der am weitesten von seiner potenziellen Leistungsfähigkeit weg ist. Gemäß der Summe, die der VfL für seine aktuell eingesetzten Profis investierte (laut CIES 186 Millionen Euro), müsste er als Dritter auf Champions-League-Kurs steuern. Zwölf Plätze zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegen sonst nirgendwo.

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Bayer Leverkusen kommt wie der Hamburger SV auf einen Wert von -8. Bundesliga-Spitzenreiter ist der SC Freiburg, der neun Plätze besser dasteht, als es seine Transferausgaben nahelegen, vor Hertha BSC (+8) und dem 1. FC Köln sowie 1899 Hoffenheim (je +6). Bayern München, das mit 356 Millionen Euro am meisten ausgab, ist demnach auch der logische Meister der Saison 2016/17.

In der englischen Premier League liegt West Bromwich Albion vorne, in Italiens Serie A Atalanta Bergamo (je +10), SD Eibar und CD Alavés sind Spaniens Top-Klubs (je +7), in Frankreich liegen der FC Nantes und OGC Nizza (je +5) vorne. Am meisten Geld sinnlos verpulvert haben der FC Valencia (-9), der AFC Sunderland (-8), der FC Lorient (-7), Inter Mailand und US Palermo (je -5).

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