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Kevin Pannewitz wird bei Carl Zeiss Jena geschasst, weil er mit Übergewicht aus dem Weihnachtsurlaub zurückkehrt. Dagegen wehrt sich der Spieler jetzt.

Er kam mit Übergewicht aus dem Weihnachtsurlaub und wurde prompt gefeuert. 

Jetzt wehrt sich Carl Zeiss Jenas Ex-Profi Kevin Pannewitz gegen seinen Rauswurf - mit prominenter Unterstützung. 

Der 27-Jährige, der vor einigen Jahren als großes Talent galt, wird seit kurzem von Maik Barthel vertreten, dem Berater von Bayern-Star Robert Lewandowski. 

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Pannewitz: "Kann nicht wegen Übergewichts entlassen werden"

"Er hat mir sofort gesagt, dass wir uns das Vorgehen von Carl-Zeiss Jena nicht gefallen lassen werden", sagte Pannewitz der Bild am Sonntag. "Der Verein hat mich bei der ersten Gelegenheit abgeschossen, dagegen gehen wir vor."

Eine Kündigungsschutzklage ist auf den Weg gebracht. Pannewitz ist der Meinung: "Ich kann nicht wegen Übergewichts entlassen werden."

Er sei mit drei Kilo mehr auf den Rippen aus dem Urlaub zurückgekehrt - angeblich eine Folge von gesundheitlichen Beschwerden. 

"Es wird ja so dargestellt, als hätte ich im Urlaub hemmungslos gelebt, gefressen", sagte Pannewitz. "Das ist völlig falsch. Ich konnte nicht trainieren, habe danach normal weitergegessen. Leider bin ich so veranlagt, dass sich das bei mir schnell bemerkbar macht."

Bei seiner Entlassung sieht sich der 27-Jährige als Opfer von Trainer Lukas Kwasniok. "Er hatte bereits angekündigt, dass der Kader auf 18 Spieler verkleinert werden soll", klagte Pannewitz. "Vielleicht kam ich ihm da gerade recht." 

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