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Der 1. FC Kaiserslautern holt gegen den FC Bayern ein Unentschieden heraus. Die Partie ist restlos ausverkauft und trägt damit zur Rettung bei.

Zwei Tage nach dem Triumph im DFB-Pokal hat der FC Bayern einen Sieg im "Retterspiel" beim 1. FC Kaiserslautern verpasst.

Ohne zahlreiche Stammspieler kamen die Münchner nur zur einem 1:1 (0:1) bei dem finanziell schwer angeschlagenen Drittligisten, in dessen Kasse sämtliche Einnahmen des Freundschaftsspiels fließen. Bereits Stunden vor dem Anpfiff teilte der FCK mit, dass alle 49.780 Karten vergriffen seien.

Lewandowski erzielt Ausgleich

In einem lockeren Freundschaftsspiel brachte Hendrick Zuck (8.) den FCK bereits früh in Führung, dem eingewechselten Pokalhelden Robert Lewandowski (80.) gelang in der Schlussphase noch der Ausgleich. Der Pole hatte beim 3:0 im Pokalfinale gegen RB Leipzig doppelt getroffen und wurde gegen Kaiserslautern in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

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Bereits vor der Partie hatte FCK-Geschäftsführer Martin Bader gesagt, dass die Einnahmen aus dem Bayern-Spiel "ein wichtiger Bestandteil im Rahmen unseres Lizenzierungsverfahren" seien.

Der Münchner Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge sprach mit Blick auf die vergangenen Duelle von "intensiven, im Rückblick auch legendären Spielen" und betonte: "Der Fußball lebt von Emotionen und sportlicher Rivalität, auch von Solidarität. Deshalb helfen wir gerne." Die Bayern hatten erstmals 2003 ein sogenanntes "Retterspiel" beim FC St. Pauli ausgetragen.

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