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Fußball: Ute Groth will DFB-Präsidentin werden, Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel trat von allen seinen Ämtern zurück
Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel trat von allen seinen Ämtern zurück © Getty Images
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Eine Frau bewirbt sich um die Nachfolge des zurückgetretenen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel. Die 60-Jährige weist bereits viel Erfahrung im Vereinswesen auf.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat eine überraschende Bewerbung für den vakanten Präsidentenposten erhalten. Die in der breiten Öffentlichkeit nahezu unbekannte Ute Groth, Vorsitzende der DJK TuSA 06 Düsseldorf, möchte Nachfolgerin des zurückgetretenen Reinhard Grindel werden.

"Ich möchte mit meiner Kandidatur etwas verändern, wir brauchen ehrliche, begeisternde Menschen im Ehrenamt und an der Spitze des DFB. Als Vorsitzende eines DJK-Vereins trage ich bereits eine besondere Verantwortung, dafür habe ich genug Lebenserfahrung gesammelt", wird die 60 Jahre alte Groth in einer Mitteilung des katholischen Sportverbandes DJK zitiert.

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Verband hat insgesamt 500.000 Mitglieder 

Groth ist Projektleiterin im Krankenhausbau und leitet seit 2007 den 1300 Mitglieder zählenden Düsseldorfer Ableger des DJK. Der Verband hat insgesamt rund 500.000 Mitglieder in 1100 Vereinen.

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Die Spitze des DJK, der im kommenden Jahr seinen 100. Geburtstag feiert, stärkt Groth den Rücken. "Wir unterstützen die Bewerbung von Ute Groth, besonders auch deshalb, da erstmals eine Person den Posten an der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes bekleiden könnte, die unabhängig ist, weiblich und ihre Wurzeln in der DJK hat", sagte DJK-Präsidentin Elsbeth Beha: "Sie wird im Spitzenamt ihr Bestes geben."

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