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Bastian Schweinsteiger bleibt dem Fußball wie angekündigt treu. Nach dem offiziellen Ende seiner aktiven Laufbahn wird der Ex-Weltmeister TV-Experte bei der Sportschau.

Bastian Schweinsteiger bleibt dem Fußball wie angekündigt auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere treu. 

Der ehemalige Nationalspieler wird TV-Experte bei der Sportschau in der ARD. 

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"Ich freue mich auf die neue Aufgabe als TV Experte bei der ARD und auf die gemeinsame Zeit", twitterte der langjährige Profi des FC Bayern.

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"Bastian Schweinsteiger ist für viele der Held der Fußball-WM 2014, der sich im Finale gegen Argentinien trotz Blessuren durchgekämpft und maßgeblich den Sieg und damit den Weltmeistertitel mit errungen hat. Gespräche mit ihm sind immer unterhaltsam, gleichzeitig kann man von ihm viel lernen. Er wird deshalb eine tolle Bereicherung für unsere Übertragungen im Ersten sein", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. 

Hier soll Schweinsteiger zum Einsatz kommen

Schweinsteiger soll für drei Jahre bis einschließlich der WM 2022 in Katar die Fußball-Live-Übertragungen im Ersten begleiten. Erster Höhepunkt seiner Tätigkeit soll die EM 2020 sein. 

"Insbesondere bei den Großereignissen wie EURO und WM, die im Leben eines jeden Fußballers die größte Herausforderung und Freude sind, ist dies besonders reizvoll", sagte Schweinsteiger in einer Pressemitteilung der ARD: "Außerdem werde ich sicherlich verschiedene Hintergründe aufzeigen, um unseren Zuschauerinnen und Zuschauern die Welt hinter dem Spiel ein bisschen besser zu vermitteln."

In seiner offiziellen Abschieds-Erklärung auf Instagram hatte Schweinsteiger die Frage nach seiner Zukunft noch offen gelassen und sich sich bei Fans und Familie für die Unterstützung bedankt. 

Bayern und DFB boten sich als Optionen an

"Mein Abschied als aktiver Spieler stimmt mich ein bisschen wehmütig, aber ich freue mich auch auf die spannenden Aufgaben, die mich bald erwarten", erklärte Schweinsteiger und kündigte an: "Dem Fußball werde ich treu bleiben."

Sowohl Bundestrainer Joachim Löw als auch Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatten ihm daraufhin den roten Teppich ausgerollt. 

"Eine große Karriere geht zu Ende", sagte Rummenigge in einem Statement auf der Bayern-Webseite: "Basti hat alles gewonnen, was es im Weltfußball zu gewinnen gibt. Außerdem ist er ein super Bursche, die Türen beim FC Bayern stehen ihm immer offen."

Das ist auch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für einen der Garanten für den WM-Triumph 2014 in Rio der Fall. "Für ihn haben wir immer einen Platz", hatte Bundestrainer Löw am Dienstag im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund gesagt.

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Mit dem FC Bayern wurde Schweinsteiger acht Mal deutscher Meister und gewann sieben Mal den DFB-Pokal.

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Seinen größten Erfolg auf Vereinsebene feierte er 2013 mit dem Triple-Gewinn unter Jupp Heynckes, als die Münchner im Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund mit 2:1 die Oberhand behielten. Seit seinem Intermezzo bei Manchester United darf sich Schweinsteiger zudem Europa-League-Sieger nennen, auch wenn er zum Zeitpunkt des Finales 2017 bereits in den USA bei Chicago Fire aktiv war.

In der MLS ließ er seine Karriere ausklingen, sein letztes Spiel bestritt er am Sonntag bei Chicagos 5:2-Erfolg bei Orlando City

Seit Februar 2015 ist Schweinsteiger mit der ehemaligen serbischen Tennisspielerin Ana Ivanovic liiert, im Juli 2016 gaben sich die beiden in Venedig das Ja-Wort. Im August 2019 kam der zweite Sohn zur Welt.

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